Aktualisiert

Zum KinostartJetzt kommen die «Crazy Rich Asians» zu uns

Ab kommendem Donnerstag läuft «Crazy Rich Asians» auch in unseren Kinos. Wir zeigen dir, wieso die neue Hollywood-Rom-Com sehenswert ist.

von
anh

Für den deutschsprachigen Raum wird der Titel leicht gekürzt: In unseren Kinos wird «Crazy Rich Asians» nur «Crazy Rich» heissen. (Video: Youtube/Warner Bros.)

In vergangenen Jahren konnte Hollywood trotz Bemühungen nicht mit Diversität und Repräsentation glänzen: Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit in den USA das letzte Mal ein Film mit ausschliesslich asiatischstämmigen Hauptdarstellern gedreht wurde.

«Crazy Rich Asians» ändert dies nun: Ab nächsten Donnerstag läuft der Film, in dem nur Schauspieler mit asiatischer Herkunft zu sehen sind, in den Deutschschweizer Kinos. In den USA hat «Crazy Rich Asians» bereits für mächtig Gesprächsstoff und bei den Kinobetreibern für volle Säle gesorgt. Vier Gründe, wieso der Film gerade so zu reden gibt.

1. Darum geht es in der Rom-Com:

Die Story ist ein asiatisch ausgelegter Verschnitt von «Meet the Parents» und einer modernen Aschenputtel-trifft-Traumprinz-Story: Mit viel Witz begleitet «Crazy Rich Asians» die asiatischstämmige Amerikanerin Rachel Chu (Constance Wu) dabei, wie sie mit ihrem Freund Nick Young (Henry Golding) das erste Mal in dessen Heimat Singapur reist – wo sich herausstellt, dass Nicks Familie mehr als reich ist.

Rachel tritt in Singapur von einem Fettnäpfchen ins nächste, womit sie sich bei Nicks Mutter höchst unbeliebt macht. Für ihn sind das nicht die besten Voraussetzungen, um Rachel den geplanten Heiratsantrag zu machen.

2. Der Film hätte ganz anders kommen können:

Kevin Kwan (43), der das Buch «Crazy Rich Asians» geschrieben hat, auf dem der gleichnamige Film basiert, verkaufte seine Story für lediglich einen Dollar an das Studio Warner Bros. – unter der Bedingung, dass er Mitspracherecht im kreativen Prozess erhält.

Grund: Andere Produktionsfirmen, die ihm viel mehr Geld für die Filmrechte geboten hatten, wollten aus den asiatischen Figuren weisse Amerikaner machen. «Es ist eine Schande, dass du keine weisse Figur hast», soll ein Produzent gemäss Hollywoodreporter.com zu Kwan gesagt haben.

3. Das Publikum liebt «Crazy Rich Asians»:

In den USA strömen die Zuschauer bereits seit zwei Wochen für «Crazy Rich Asians» in die Kinos. Und das in Scharen: Sowohl am ersten als auch am zweiten Wochenende landete der Film auf Platz eins der US-Kino-Charts.

Umgerechnet rund 26 Millionen Franken betrugen die Einnahmen am ersten Wochenende. Bei einem Budget von 30 Millionen Franken übertrifft der Film die Erwartungen bei weitem. Am zweiten Wochenende gingen die Ticketverkäufe ausserdem um nur rund 6 Prozent zurück. Gemäss «Forbes» gibt es nur sieben weitere Filme, die Ähnliches geschafft haben, darunter beispielsweise «The Sixth Sense».

4. Es wird eine Fortsetzung geben:

Während «Crazy Rich Asians» noch nicht einmal weltweit im Kino läuft, arbeitet Warner Bros. bereits an einer Fortsetzung: Vergangenen Mittwoch gab die Produktionsfirma bekannt, dass es ein Sequel geben wird.

Basieren wird der Film gemäss «New York Times» auf dem zweiten Buch der «Crazy Rich Asians»-Reihe – «China Rich Girlfriend». Und Fans dürfen sich freuen: Auch an Kwans drittem und letztem Buch «Rich People Problems» hält Warner Bros. bereits die Rechte. Ab Donnerstag erfahren wir, ob die Erfolgsgeschichte auch in der Schweiz weitergeht.

Den Trailer zu «Crazy Rich Asians» siehst du im Video oben.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.