Heftiger Heuschnupfen: Jetzt kommen die Graspollen – in Massen
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Heftiger HeuschnupfenJetzt kommen die Graspollen – in Massen

Wer an Heuschnupfen leidet, hat jetzt schlechte Karten. Dank dem Regen und den hohen Temperaturen herrscht für Graspollen ideales Flugwetter.

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Broccoli
Broccoli

Eines der Lebensmittel, die Heuschnupfen-Betroffenen helfen können, ist Broccoli. Das Powerfood ist reich an Vitamin C und dämpft Allergiesymptome. Broccoli enthält zudem reichlich Kalzium und hilft dadurch, die Produktion von Juckreiz steigerndem Histamin zu hemmen. Der Mineralstoff steckt auch in ...

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Nüsse
Nüsse

... Nüssen. Und Mandeln sind gute Kalzium-Lieferanten. Zudem enthalten Nüsse einen weiteren wirkungsvollen Inhaltsstoff, der die Histaminproduktion hemmt: Zink. Das Spurenelement beugt dem plagenden Juckreiz in der Pollenflugzeit vor.

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Sesam
Sesam

Sesam ist ebenfalls reich an Zink und enthält jede Menge Mangan. Dieses Spurenelement hilft dem Körper, Allergene zu bewältigen, und stärkt das Immunsystem, um Rötungen und Juckreiz vorzubeugen. Mangan steckt auch in ...

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Die Augen schwellen an und tränen, die Nase läuft und kitzelt, man niest im Minutentakt und möchte sich am liebsten den ganzen Tag kratzen. Die Pollen sind da – die Hauptsaison ist offiziell eröffnet. Und zwar richtig.

Nach dem langen und intensiven Regen sind die Temperaturen in den letzten Tagen in die Höhe geschossen, es ist trocken und warm. Ideale Bedingungen für Graspollen: «Dank dem vielen Wasser konnten die Gräser schneller wachsen und die Pollen sind jetzt in hoher Konzentration unterwegs», sagt Biometeorologe Bernard Clot. Da ein Grossteil der Schweizer und die Mehrheit der Allergiker auf diese Art von Pollen reagierten, litten jetzt besonders viele Leute.

«Jetzt geht es richtig los»

Dies spürt auch Roman Schmid, Inhaber der Bellevue-Apotheke in Zürich. «Die letzten Wochen war es ruhig, jetzt aber fängt es Knall auf Fall an», sagt er. Die Leute stürzten sich auf Antiallergika und Naturheilmittel. «Obwohl die Alternativmedizin derzeit boomt, greifen die Leute, die wirklich leiden, eher zur Chemie. Viele sagen: ‹Ich will jetzt einfach Ruhe.›»

Die Graspollen-Saison habe begonnen, bestätigt auch Sereina Maibach, Beraterin bei Aha! Allergiezentrum Schweiz. «Jetzt geht es richtig los.» Normalerweise verteilten sich die Pollenmengen eher über mehrere Wochen, aufgrund des Regens und des heissen Wetters habe die Saison dieses Jahr aber heftiger begonnen als sonst, so Clot. Wer allergisch auf Graspollen ist, deckt sich besser gleich mit genug Mitteln ein: «Die Heuschnupfen-Zeit dauert noch bis Juli, August.»

Über 40 Impfungen innert drei Jahren

Wem diese Medikamente nicht reichen, der hatte bisher nur eine Möglichkeit: die Hyposensibilisierung. Dabei wird der Patient solange mit den Allergie auslösenden Stoffen in Kontakt gebracht, bis sie keine oder nur noch eine leichte Reaktion auslösen.

Die häufigste und effektivste Methode sind Impfungen: Dem Patienten werden die Pollen, auf die er allergisch reagiert, in Form einer Lösung mehrfach unter die Haut gespritzt. Die Dosis wird über mehrere Jahre hinweg erhöht. «Wer beispielsweise an zwei verschiedenen Arten von Pollenallergien leidet, muss sich innert drei Jahren über 40 Spritzen injizieren lassen», sagt Kathrin Scherer, Oberärztin Allergologie am Unispital Basel.

«Neue Methode ist vielversprechend»

Bald könnte sich dies jedoch ändern: Eine relativ neue Form der Allergietherapie untersucht derzeit eine Arbeitsgruppe um den Dermatologen Thomas Kündig. Dabei wird dem Patienten die Lösung direkt in die Lymphknoten in der Leiste injiziert. Scherer: «Die ersten Studien sind vielversprechend, sie zeigen, dass mit weniger Impfstoff ein ähnlicher Effekt erzielt werden kann wie bei der herkömmlichen Desensibilisierung.» Diese Therapie sei jedoch noch nicht in der Routine angekommen, dafür sei die Patientenzahl noch nicht gross genug, so Scherer.

Pollen-News

Wer unterwegs ist und wissen will, wo sich welche Pollen gerade befinden, kann sich die App «Pollen-News» herunterladen. Hier findet man auch Tipps im Umgang mit der Pollenallergie.

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