Jetzt kommts zur «Finalissima»
Aktualisiert

Jetzt kommts zur «Finalissima»

In der Axpo Super League kommt es am Samstag zur «Finalissima». Während YB sein Heimspiel gegen GC mit 2:0 gewann, kam der FC Basel bei Xamax Neuchâtel zu einem glücklichen 2:2. Den Baslern reicht am letzten Spieltag im Heimspiel gegen YB ein Punkt zum Meistertitel.

In den übrigen Partien der vorletzten Runde feierten die Gastgeber jeweils einen Heimsieg: Aarau bezwang Luzern 2:1, Sion fertigte Absteiger Thun mit 5:0 ab und der FC Zürich kam zu einem 1:0-Erfolg über St. Gallen. Der entthronte Meister Zürich festigte mit dem 15. Saisonsieg den dritten Tabellenplatz und ist somit für die Qualifikationsrunde im UEFA-Cup qualifiziert.

Basels Ausgleich in der «Overtime»

Dank Neuchâtel Xamax bleibt die Super League bis zum letzten Spieltag spannend. Knapp 100 Stunden nach dem Coup in Bern trotzte der Aufsteiger Leader Basel ein 2:2 ab, nachdem er bis zur 91. Minute geführt hatte, und schaffte damit den Klassenerhalt.

Ivan Ergic ist es zu verdanken, dass Basel am Samstag in der «Finalissima» gegen die Young Boys bereits ein Unentschieden genügt, um Meister zu werden. Der FCB-Captain traf in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einem Eckball per Kopf, Xamax-Goalie Pascal Zuberbühler blieb wie versteinert auf der Linie stehen.

Beinahe zur tragischen Figur im rot-blauen Dress wurde Innenverteidiger François Marque. Der Franzose mit der markanten Visage stand am Ursprung der beiden Basler Gegentreffer. Vor dem 0:1 (20.) schlug Marque nach einer Flanke im eigenen Strafraum in Bedrängnis über den Ball. Julio Hernan Rossi, der gegen seine ehemaligen Kollegen besonders motiviert schien, liess sich mit einem wuchtigen Schuss seinen sechsten Saisontreffer nicht entgehen.

Auch beim 0:2 in der 52. Minute gab Marque eine denkbar schlechte Figur ab. Er spekulierte, als Xamax sein schnelles Glück mit einem Konter versuchte, auf Abseits, hob dieses aber auf. Matar Colys Lob über den tadellosen FCB-Keeper Franco Costanzo hinweg war das schönste Tor des Abends und für Basel das ultimative Zeichen für die Aufholjagd. Erst mit dem 0:2-Rückstand wurde sich der FCB seiner misslichen Lage bewusst und begann, das gegnerische Tor regelrecht zu belagern.

Es bedurfte indes einer harten Schiedsrichter-Entscheidung, die Basel zurück in der 62. Minute ins Spiel brachte. Nach einem Handspiel von Alexandre Quennoz verwertete Daniel Majstorovic den streng verhängten Penalty zum 1:2. Gut 240 Sekunden später wäre der FCB, der weiter im Minutentakt anstürmte, schon durch Eren Derdiyok beinahe zum Ausgleich gekommen. Der eingewechselte Nationalstürmer sah in der 66. Minute seinen Abschluss von der Latte auf die Torlinie prallen.

FCB in der ersten Halbzeit schwach

In der ersten Halbzeit lieferte der FC Basel eine Leistung ab, die der eines Meisters nicht würdig war. Das Spiel des FCB wirkte durchschaubar, Überraschungseffekte fehlten komplett. Von der Dominanz und Wucht, die sich Trainer Christian Gross gewünscht hatte, war nichts zu bemerken. Mit den langen, hohen Bällen auf den in den ersten 45 Minuten einzigen nominellen Stürmer Marco Streller hatte Basel keinen Erfolg. Und es schien, als ob die Spieler aus ihren Fehlern nicht lernen wollten.

Mit den immer gleichen Mustern versuchte der FCB, ein Tor zu erzwingen. Bis auf zwei Kopfbälle von Daniel Majstorovic nach Standards (13./33.) und ein Durchspiel von Valentin Stocker mit Marco Streller (30.) hatte Basel keine Torchance zu verzeichnen. Neuchâtel Xamax beschränkte sich darauf, den Gegner mit seinen Mitteln zu kontrollieren. Offensiv trug der Drittletzte wenig bei, war aber mit den überfallartigen Kontern, die vorab über den pfeilschnellen Coly liefen, stets gefährlich.

YB spielt sich souverän in den «Final»

Mit einer abgeklärten Leistung kamen die Young Boys zum wichtigen Heimsieg gegen die Grasshoppers. Die Penaltytore von Hakan Yakin (40.) und Thomas Häberli (78.) lassen die Berner weiter vom ersten Meistertitel seit 1986 träumen.

Nach zwei Heimniederlagen in Folge stellte sich die Frage, wie stark ist das Nervenkostüm des Meisterschaftsanwärters strapaziert worden? Die YB-Fans bekamen rasch eine beruhigende Antwort auf diese Frage: Das Team von Martin Andermatt agierte von Beginn weg intelligent, druckvoll, aber nicht übermütig. Die verdiente Belohnung erhielten die Young Boys in der 40. Minute. Hakan Yakin zog aus einer sehr knappen Abseitsposition alleine auf GC-Keeper Eldin Jakupovic zu. Die Leihgabe aus Moskau konnte sich nur noch mit einem Foul helfen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Yakin souverän.

Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 78. Minute wieder vom Elfmeterpunkt. Diesmal traf der zweitbeste Torschütze der Berner, Thomas Häberli. Für ihn war es das 18. Saisontor; für Jakupovic das vorzeitige Ende der Partie. Nachdem Referee Guido Wildhaber, der sein letztes ASL-Spiel pfiff, beim ersten Foul des Goalies auf den Platzverweis verzichtet hatte, griff er diesmal zur Roten Karte. Jakupovic hatte Yakin als Folge einer missglückten Abwehraktion von Boris Smiljanic im eigenen Strafraum zurückgerissen.

Yakin als Dreh- und Angelpunkt

Yakin spielte sich bereits vor seinem 24. Saisontreffer in den Vordergrund. Der Schweizer Internationale war sichtlich bemüht, Verantwortung zu übernehmen und das Spiel seine Mannschaft zu lenken. Eine von ihm lancierte Aktion führte nach sieben Minuten zur ersten Chance der Young Boys. Xavier Hochstrasser, der nach seiner verbüssten Sperre ins Team zurückkehrte, aber kurz vor Schluss verletzt ausgewechselt werden musste, schoss hoch übers Tor. Eine erste Intervention musste Jakupovic nach etwas mehr als einer Viertelstunde zeigen, bezeichnenderweise nach einem direkt getretenen Freistoss vom sehr präsenten und selbstbewusst auftretenden Yakin.

Die Young Boys zeigten nach zwei Heimniederlagen in Folge eine erstaunliche abgeklärte Leistung. Kämpferisch hielten sie mit den zum Teil hart eingreifenden Zürchern mit und verloren dabei nicht die Nerven. Es war kein Festival, dass die Berner ihrem Publikum boten, sondern ein disziplinierte, den Umständen entsprechend angebrachte Vorstellung. Die Verteidigung mit den starken Kamil Zayatte und Miguel Portillo stand meistens sicher und hatte den wirbligen Raul Bobadilla, offensiver Alleinunterhalter der Gäste, alles in allem gut im Griff.

Zweimal liess sich der Berner Defensivverbund überraschen: In der 27. Minute flog ein wuchtiger Kopfball von Veroljub Salatic nach einem Eckball knapp über die Latte. Kurzer Zeit später kam Bobadilla alleine vor Wölfli zum Abschluss, sein Heber war aber zu ungenau. Mehr brachten die Hoppers, die vor dem Gastspiel im mit über 20 000 Zuschauern gefüllten Stade de Suisse sieben Mal ungeschlagen geblieben waren, nicht zustande. YB war zwingender, souveräner und hätte schon vor dem zweiten Penalty für klare Verhältnisse sorgen können, als Baykal in der 64. Minute alleine auf Jakupovic zustürmen konnte.

Kantersieg von Sion gegen den Absteiger

Der FC Sion feierte im letzten Heimspiel der Saison einen 5:0-Kantersieg gegen seinen «Lieblingsgegner» Thun. Im zehnten Super-League-Duell zwischen den beiden Teams kamen die Walliser zum achten Sieg.

Alvaro Dominguez eröffnete das Skore nach einem schönen Pass von Alvaro Saborio in der 22. Minute. Noch vor der Pause erhöhte Mobulu M'Futi in der mit wenig Engagement geführten Partie auf 2:0. Bevor Saborio mit seinem 17. Saisontreffer, Kamil Grosicki und erneut Dominguez zum Endstand trafen. Thun verlässt die Super League, ohne auf dieser Stufe jemals gegen Sion gewonnen zu haben. Die Walliser waren zuletzt daheim dreimal in Folge ohne Sieg geblieben.

Aarau-Sieg dank Tarone

Nach fünf Spielen ohne Erfolg kehrte Aarau gegen Luzern zum Siegen zurück. Den 2:1-Siegtreffer erzielte Daniel Tarone in der 54. Minute.

Nach einem Corner befreite Gerardo Seoane nur bis zu Tarone, und der Mittelfeldspieler traf aus 18 Metern sicher. Die Aarauer waren druckvoll in die Partie gestartet und nutzten die Vorteile zur Führung. Giuseppe Rapisarda verwertete eine Freistoss-Flanke von Gürkan Sermeter mit einem herrlichen Hechtköpfler zum 1:0 (22.). Zuvor war Sandro Burki zweimal an Swen König, der dem abwanderungswilligen David Zibung vorgezogen worden war, gescheitert. Praktisch aus den Nichts kam noch vor der Pause der Ausgleich der Luzerner. Mauro Lustrinelli lenkte mit den Haarspitzen eine Flanke von Burim Kukeli ab; zumindest hatte der Tessiner den Aarauer Keeper Ivan Benito entscheidend irritiert (42.).

Verdienter Glückssieg des FCZ gegen St. Gallen

Eudis erlöste den FC Zürich in der drittletzten Minute mit seinem Tor zum 1:0-Sieg gegen St. Gallen. Der Brasilianer gab drei Monate nach seinem Beinbruch gegne Thun sein Comeback.

Dem Treffer ging jedoch ein kapitaler Fehlpass des eingewechselten Moreno Costanzo voraus. Der 20-Jährige übersah bei seinem Rückpass an Goalie Daniel Lopar den am Boden liegenden Marco Schönbächler, der blitzschnell reagierte und Eudis bediente. Der Brasilianer hatte keine Mühe, seinen dritten Saisontreffer zu erzielen. In der letzten Minute hatte Eudis gar die Chance, die Zahl seiner Saisontore gar zu verdoppeln. Doch diesmal wehrte Lopar ab. Zuvor hatte Diego Ciccone in aussichtsreicher Position vor Johnny Leoni die beste und einzige Möglichkeit der Ostschweizer vergeben. Der FCZ sicherte sich mit diesem Erfolg die Teilnahme am UEFA-Cup in der nächsten Saison.

Das Kehraus-Spiel im Letzigrund bot Bernard Challandes auch Gelegenheit, mit Orhan Mustafi einem Nachwuchsspieler das Super- League-Debüt zu ermöglichen. Der 18-jährige Mazedonier dankte es dem Trainer mit einem engagierten Auftritt, den er jedoch nicht mit einem Treffer krönen konnte. Am nächsten kam der Junior einem Torerfolg nach einem herrlichen Pass in die Tiefe des nur drei Monate älteren Marco Schönbächler; doch statt direkt zu schiessen versuchte Mustafi Lopar zu umdribbeln und verlor den Ball. Nach 55 Minuten war seine Premiere dann zu Ende.

Axpo Super League, 35. Runde

Xamax – Basel 2:2 (1:0)

Maladière. - 8454 Zuschauer. - SR Studer.

Tore: 20. Rossi 1:0. 52. Coly 2:0. 72. Majstorovic (Handspenalty) 2:1. 91. Ergic 2:2.

Neuchâtel Xamax: Zuberbühler; Nuzzolo (46. João Paulo), Quennoz, Besle, El Haimour; Wüthrich, Rak, Chihab, Rossi (89. Brown); Merenda, Coly.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Hodel; Papa Malick Ba (54. Derdiyok); Carlitos, Ergic, Eduardo (88. Frei), Stocker (64. Perovic); Streller.

Bemerkungen: Xamax ohne Everson, Joksimovic, Szlykowicz (alle gesperrt), Bah und Jaquet (beide verletzt), Basel ohne Huggel (gesperrt), Chipperfield, David Degen und Nakata (alle verletzt). 66. Schuss von Derdiyok von der Lattenunterkante auf die Torlinie. Verwarnungen: 10. Ba (im nächsten Spiel gesperrt), 22. Rossi, 32. El Haimour, 38. Quennoz (im nächsten Spiel gesperrt), 69. Zanni (alle wegen Fouls), 72. Majstorovic (Unsportlichkeit), 76. Rak (Foul).

YB – GC 2:0 (1:0)

Stade de Suisse. - 21 579 Zuschauer. - SR Wildhaber.

Tore: 40. Yakin (Foulpenalty) 1:0. 78. Häberli (Foulpenalty) 2:0.

Young Boys: Wölfli; Schwegler, Portillo, Zayatte, Liechti; Hochstrasser (82. Christian Schneuwly), Baykal; Marco Schneuwly (91. Kavak), Yakin (91. Regazzoni), Raimondi; Häberli.

Grasshoppers: Jakupovic; Rolf Feltscher, Vallori, Smiljanic, Mikari; Colina (77. Djukic), Salatic; Frank Feltscher (65. Gabriel), Renggli (58. Rinaldo), Zarate; Bobadilla.

Bemerkungen: Young Boys ohne Varela, Ghezal (beide gesperrt), Yapi, Doubai und Tiago (alle verletzt). GC ohne Cabanas (gesperrt), Touré, Dos Santos (beide verletzt) und Daprelà (U17-EM). 76. Rote Karte gegen Jakupovic (Foul). 82. Hochstrasser verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 9. Smiljanic. 15. Colina. 39. Jakupovic (alle Foul). 63. Frank Feltscher. 83. Portillo (beide Reklamieren).

FCZ - St. Gallen 1:0 (0:0)

Letzigrund. - 7300 Zuschauer. - SR Grossen.

Tor: 85. Eudis 1:0.

Zürich: Leoni; Lampi, Stahel, Tihinen, Rochat; Aegerter, Tico, Abdi, Schönbächler (90. Kondé); Silvio (70. Eudis), Mustafi (55. Tahirovic).

St. Gallen: Lopar; Zellweger, Koubsky, Schneider, Weller; Calla (68. Ciccone), Muntwiler, Bratic; Zé Vitor (73. Costanzo), Marazzi; Ural (55. Aguirre).

Bemerkungen: Zürich ohne Alphonse, Barmettler, Chikhaoui, Djuric, Guatelli, Hassli, Stanic, Staubli und Stucki (alle verletzt), St. Gallen ohne Alex, Haas und Longo (alle verletzt). - Super-League-Debüt von Mustafi (18). - Verwarnungen: 28. Bratic (Foul), 66. Lampi (Foul).

Aarau – Luzern 2:1 (1:1)

Brügglifeld. - 4950 Zuschauer. - SR Zimmermann.

Tor: 22. Rapisarda 1:0. 42. Lustrinelli 1:1. 54. Tarone 2:1.

Aarau: Benito; Menezes, Rapisarda, Page, Elmer; Sermeter (87. Mesbah), Burki, Tarone, Nushi; Ianu (77. Bouchhioua), Rogerio (86. De Almeida).

Luzern: König; Lambert, Schwegler, Bader (54. Diethelm), Lustenberger; Seoane, El Idrissi, Kukeli (60. Shi Jun), Bättig (82. Pacar); Wiss; Lustrinelli.

Bemerkungen: Aarau ohne Bastida, Christ, Guerreo, Nagy und Tadewosjan (alle verletzt), Luzern ohne Chiumiento (gesperrt), Makuka, Tchouga und Veskovac (alle verletzt). - Verwarnungen: 49. Seoane (Foul), 53. Lustenberger (Foul), 93. Schwegler (Foul).

Sion – Thun 5:0 (2:0)

Tourbillon. - 8500 Zuschauer. - SR Busacca.

Tore: 22. Dominguez 1:0. 35. M'Futi 2:0. 50. Saborio 3:0. 60. Grosicki 4:0. 82. Dominguez 5:0.

Sion: El Hadary; Geiger, Vanczak, Alioui (33. Bühler), Kali, Paito; Brellier; Grosicki (66. Obradovic), Dominguez, M'Futi; Saborio (75. Adeshina).

Thun: Stulz; Andrist, Nyman, Galli, Calapes; Gerber; Dosek (71. Bühler), Ferreira, Burgmeier (46. Ba); Zaki (67. Gavatorta), Iaschwili.

Bemerkungen: Sion ohne Reset, Nwaneri (beide gesperrt) und Sarni (verletzt). Thun ohne Bettoni (gesperrt), Guldan, Rama, Di Fabio und Zahnd (alle verletzt). Verwarnung: 69. Gavatorta (Unsportlichkeit).

LIVE-TICKER

90.+4. Schlusspfiff in Neuenburg. Basel holt sich kurz vor dem Abpfiff noch den erhoffen Punkt, damit reicht ihnen am letzten Spieltag gegen YB ein Remis zum Titel.

90. 2:2 für Basel! Ergic schafft per Kopf den 2:2 Ausgleich. Hinter dem Captain lauerte auch noch Goalie Costanzo, der ebenfalls zum Einköpfen bereit gewesen wäre.

86. Basel läuft die Zeit davon, Gross wechselt nochmal, Frei für Eduardo für die letzten Minuten.

80. Die Basler ihrerseits versuchen alles, um wenigstens noch einen Punkt aus Neuenburg mitzunehmen. Aber es läuft nicht richtig rund bei den Jungs von Trainer Gross.

Diesmal läuft Häberli an und verwandelt rechts unten zum 2:0.

In Bern kassiert GC-Goalie Jakupovic die Rote Karte, bringt Yakin im 16er zu Fall. Dazu auch noch Penalty für YB.

71. Penalty für den FCB! Majstorovic trifft in die hohe rechte Ecke zum 2:1.

70. Gelb für Zanni, der seinen Teamkollegen Marque im Anschluss daran ziemlich heftig anbrüllt.

66. Lattenknaller von Derdiyok, der Ball springt auf der Linie ab und zurück ins Feld, Perovic vergibt den Nachschuss. Trotzdem - vielleicht ist das ein Wachrüttler für den FCB.

64. Wechsel beim FCB, Perovic kommt für Stocker ins Spiel.

60. Stunde gespielt. Basel kommt trotz viel Ballbesitz kaum zu Torchancen, die Körpersprache der Basler lässt die Fans auch nicht gerade hoffen. Noch bleibt aber eine halbe Stunde. In Bern führt YB nach wie vor mit 1:0.

52. 2:0 für Xamax! Coly lässt Marque im Laufduell alt aussehen und bezwingt Costanzo mit einem eleganten Heber zum 2:0.

47. Coly dringt mit Tempo in den Basler Strafraum, Marque kann im letzten Moment zur Ecke klären.

46. Anstoss zur 2. Hälfte. Bei Xamax ist Joao Paolo neu im Spiel, Nuzzolo bleibt in der Kabine.

45.+3. Pause in Neuenburg. Xamax führt dank der Cleverness und des Fehlers von Marque mit 1:0. Basel muss nach der Pause noch eine Schippe drauflegen, wollen sie hier einen Dreier einfahren.

45. Die Flanken der FCB-Spieler kommen überhaupt nicht an, auch das letzte Zuspiel nicht, zu ideenlos das Offensivspiel des Leaders.

43. Damit sind die Basler gefordert, die den Zwischenstand aus Bern sicherlich auch mitbekommen haben.

1:0 für YB! Yakin verwandelt sicher zur Berner Führung.

In Bern gibts Penalty für YB, Yakin wird von Jakupovic klar gefoult.

35. Das Spiel läuft momentan für Xamax, die sich zurückziehen können und auf schnelle Konter hoffen, das Spiel muss der FCB machen, der aber sichtlich Mühe hat, sich auf Kunstrasen ins Spiel zu fighten.

33. Gelb für El Haimour, lässt Carlitos über die Klinge springen.

30. Im Stade de Suisse warten die Fans noch immer auf das erste Tor.

28. Basel für ein paar Minuten vom unerwarteten Gegentreffer geschockt, finden aber wieder ins Spiel und drücken auf den schnellen Ausgleich.

23. Gelb für Chihab.

20. 1:0 für Xamax! Marque trifft bei einem Befreiungsschlag den Ball nicht richtig, Rossi ist zur Stelle und hämmert den Ball zum 1:0 ins Netz.

16. In Bern steht es noch immer 0:0, auch da geht es hart zur Sache, wobei YB schon mehrmals gefährlich im 16er der Grasshoppers auftauchten.

14. Xamax-Rossi geht ziemlich zur Sache, kennt bei Zweikämpfen kein Pardon.

12. Das Spiel geht hin und her, Majstorovic verfehlt per Kopf nach Eckball von Carlitos nur knapp.

10. Malik Ba kassiert die erste Gelbe Karte des Spiels, damit fehlt er im nächsten Spiel gegen YB.

8. Nächste Möglichkeit für Xamax, Chihab kommt im Strafraum zum Schuss, verzieht aber um Meter.

5. Flanke von Rossi in den 16er, Costanzo holt sich die Pille sicher runter.

4. Matar Coly hängt auf der anderen Seite Majstorovic ab, schiesst aber viel zu spät aus schlechtem Winkel, Chance dahin.

1. Carlitos holt den ersten Eckball heraus. Die Flanke kommt rein, landet bei Stocker, der aber deutlich verzieht.

1. Anpfiff zur 1. Halbzeit, Schiedsrichter Studer gibt den Ball frei.

20minuten.ch berichtet ab 20.45 Uhr live von der Partie Xamax gegen Basel. (si)

Die möglichen Aufstellungen der Titelkandidaten:

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Hodel; Ba; Carlitos, Ergic, Eduardo, Stocker; Streller.

Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Zayatte, Portillo, Liechti; Hochstrasser, Baykal; Marco Schneuwly, Yakin, Raimondi; Häberli.

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