Zunahme nach Sommerferien - Jetzt lassen sich die Schüler und Schülerinnen impfen
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Zunahme nach SommerferienJetzt lassen sich die Schüler und Schülerinnen impfen

Seit die eidgenössische Impfkommission auch Jugendlichen über zwölf Jahren die Impfung empfiehlt, lassen sich deutlich mehr Jugendliche impfen.

von
Reto Heimann
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Immer mehr Jugendliche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.

Immer mehr Jugendliche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.

Tamedia/Anna-Tia Buss
Seit die eidgenössische Impfkommission grünes Licht für alle über zwölf gegeben hat, nehmen die Anmeldungen zu.

Seit die eidgenössische Impfkommission grünes Licht für alle über zwölf gegeben hat, nehmen die Anmeldungen zu.

Markus Scholz/dpa
In verschiedenen Kantonen kommt der Impf-Truck sogar bis auf den Pausenhof.

In verschiedenen Kantonen kommt der Impf-Truck sogar bis auf den Pausenhof.

Tamedia/Beat Mathys

Darum gehts

  • Seit den Sommerferien melden sich immer mehr Jugendliche zur Corona-Impfung an.

  • In keiner anderen Bevölkerungsgruppe nimmt die Impfquote in letzter Zeit stärker zu.

  • «Diese Zahlen sind soweit erfreulich und werden sicherlich noch steigen», heisst es im Kanton Bern.

Lange Zeit waren die Schweizer Behörden zurückhaltend, wenn es um die Frage ging, ob sich Minderjährige impfen lassen sollten. Seit Montag aber empfiehlt die Eidgenössische Kommission für Impffragen die Corona-Impfung offiziell für alle über Zwölfjährigen.

Das zeigt Wirkung. Wie nau.ch berichtet, haben in gewissen Kantonen die Impfanmeldungen in dieser Altersgruppe seit den Sommerferien deutlich zugenommen. So haben sich im Kanton Bern alleine in den letzten zwei Wochen - seit die Schule wieder eingesetzt hat - fast 2000 Jugendliche für die Impfung angemeldet. «Diese Zahlen sind soweit erfreulich und werden sicherlich noch steigen», heisst es bei der Berner Gesundheitsdirektion. Insgesamt haben sich im Kanton Bern über 23’000 Jugendliche für die Impfung angemeldet, was 38 Prozent aller Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren entspricht.

Impfen auf den Pausenhöfen

Im Kanton Basel haben sich 3300 Minderjährige bereits zur Impfung angemeldet, davon 783 seit dem Schulstart Mitte August. Das sind fast 24 Prozent aller Anmeldungen, die in den letzten zwei Wochen getätigt wurden.

Im Kanton Aargau und im Kanton Zürich wird sogar auf den Pausenplätzen geimpft: Es kommen sogenannte Impf-Trucks oder Impf-Mobile zum Einsatz. «Bisher wurden über 400 Impfungen an Schulen durchgeführt», gibt der Kanton Aargau bekannt.

Das hat Auswirkungen auf die nationale Impfquote. Die Anzahl der Personen, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben, ist in den letzten zwei Wochen in der Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen um rund 14 Prozent gestiegen. In keiner anderen Altersgruppe ist der Anstieg derzeit so stark.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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