Aktualisiert 07.06.2019 20:47

Massive LohneinbussenJetzt müssen die GC-Spieler finanziell bluten

Der Abstieg und die damit verbundene Budgetkürzung haben auch für die Profis Konsequenzen: Sie bekommen künftig bis zu 50 Prozent weniger Lohn.

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Wie weiter mit dem Rekordmeister? GC muss nach dem Abstieg aus der Super League einen Weg aus dem Tief finden. Am Donnerstag, 6. Juni, hat der Club seine neue Strategie präsentiert.

Wie weiter mit dem Rekordmeister? GC muss nach dem Abstieg aus der Super League einen Weg aus dem Tief finden. Am Donnerstag, 6. Juni, hat der Club seine neue Strategie präsentiert.

Keystone/Peter Klaunzer
Vizepräsident Dr. András Gurovits der letzte verbliebene Verwaltungsrat. Er übernimmt nun die strategische Führung des Vereins.

Vizepräsident Dr. András Gurovits der letzte verbliebene Verwaltungsrat. Er übernimmt nun die strategische Führung des Vereins.

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Uli Forte bleibt Trainer und ist neu auch Mitglied der sportlichen Führung.

Uli Forte bleibt Trainer und ist neu auch Mitglied der sportlichen Führung.

Keystone/Ennio Leanza

Die Grasshoppers haben nach dem Sturz in die Challenge League einen Sparkurs ausgerufen. 13,6 Millionen Franken beträgt das Budget für die kommende Saison noch, zuvor waren es rund 20 Millionen. Von der Kürzung ist auch das Personal auf dem Rasen betroffen. Und zwar massiv.

Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, werden künftig fast alle Spieler bis zu 50 Prozent weniger Geld kassieren. Das schreiben Vertragsklauseln vor. «Die Spieler wissen nicht erst seit gestern, dass sie in der Challenge League bedeutend weniger verdienen als in der Super League, sie kennen ja die Klauseln in ihren Verträgen», wird András Gurovits zitiert. Der Vizepräsident, der dem Club nach dem Abgang von Präsident Stephan Rietiker vorsteht, sagt aber auch: «Uns ist bewusst, dass die neuen Löhne für Diskussionen sorgen werden.»

Lohnverhandlungen möglich

Für den einen oder anderen Spieler besteht jedoch die Chance, neue Konditionen auszuhandeln und sein Gehalt aufzubessern, wenn ihn die Zürcher unbedingt halten wollen. Gurovits ist allerdings auch bewusst, dass es Profis geben wird, die unter den gegebenen Umständen kaum bereit sind, weiterhin für GC zu aufzulaufen.

«Wir müssen mit allen Spielern einen vernünftigen Weg finden. Es warten anstrengende Tage auf das Dreiergremium, das sich mit der Kaderplanung befasst», sagt Gurovits. Dieses setzt sich aus Cheftrainer Uli Forte, Chefscout Paul Bollendorff und Ausbildungschef Timo Jankowski zusammen. Aktuell stehen bei GC 30 Spieler unter Vertrag, rund 23 sollen es beim Saisonstart sein. Weil allerdings noch einige Zuzüge geplant sind, dürften in den kommenden Woche zehn bis zwölf Spieler den Club verlassen, rechnet der «Tages-Anzeiger» vor.

GC: Der Abstieg ist gar nicht so schlimm

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(20 Minuten)

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