Aktualisiert 05.06.2014 09:20

Schützenmatte

Jetzt sind die Ideen der Berner gefragt

Die Schützenmatte wird zum Labor: Während drei Tagen im September sollen Vereine und Interessengruppen aufzeigen, wie sie sich in Zukunft den Platz vorstellen.

Mit dem Projekt Labors Schützenmatte sollen Berner den Vorplatz vor der Reitschule neu erleben.

Mit dem Projekt Labors Schützenmatte sollen Berner den Vorplatz vor der Reitschule neu erleben.

Die seit Anfang Jahr bestehende Begleitgruppe zur Neuplanung des heutigen Parkplatzes beim Kulturzentrum Reitschule wünschte sich ein solches Labor. Die Stadtregierung entsprach an ihrer Sitzung von dieser Woche diesem Wunsch, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Der dreitägige Anlass ist Teil des partizipativen Planungsprozesses zur Erarbeitung eines neuen Nutzungskonzepts für die Schützenmatte. Zum Auftakt der Labor-Tage findet am 4. September ein «Schützenmatte-Forum» in der Grossen Halle der Reitschule statt. Dabei können sich Interessierte über den Stand des laufenden Prozesses informieren und sich an der Diskussion zur Zukunft der Schützenmatte beteiligen. Der Platz wird während der ganzen drei Tage für Autos gesperrt sein.

Mehr Geld nötig

Nach jahrelangem Hin und Her hatte der Berner Gemeinderat im Februar 2012 dem Stadtrat einen Planungskredit von 475'000 Franken für die Neugestaltung der Schützenmatte vorgelegt. Schon damals schrieb die Stadtregierung, sie wolle das Nutzungskonzept gemeinsam mit den Grundeigentümern und den verschiedenen Interessengruppen entwickeln.

Der Stadtrat stimmte dem Kredit im Mai 2013 ohne Gegenstimme zu. Dieser Kredit muss nun wegen des Labors um 75'000 Franken erhöht werden, wie der Berner Gemeinderat in seiner Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Er wird dem Stadtparlament einen entsprechenden Antrag vorlegen.

Die Stadtverwaltung hat auf der Internetseite der Stadt Bern auch eine eigene Unterseite zur Schützenmatt-Planung eingerichtet.

(sda)

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