Hilaria Baldwin – Jetzt spricht Alec Baldwins Frau zum tödlichen Schiess-Unfall
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Hilaria BaldwinJetzt spricht Alec Baldwins Frau zum tödlichen Schiess-Unfall

Nach dem tödlichen Schuss von Hollywood-Star Alec Baldwin auf eine Kamerafrau meldet sich auch seine Frau zu Wort.

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Hilaria Baldwin äussert sich zum Unfall. 

Hilaria Baldwin äussert sich zum Unfall.

REUTERS
Hat alles abgesagt und sich zurückgezogen: Alec Baldwin. (Archivbild)

Hat alles abgesagt und sich zurückgezogen: Alec Baldwin. (Archivbild)

AFP/Angela Weiss
Mitglieder der Gewerkschaft International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE) protestieren für mehr Sicherheit an Filmsets. 

Mitglieder der Gewerkschaft International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE) protestieren für mehr Sicherheit an Filmsets.

Sam Wasson/Getty Images via AFP

Darum gehts

  • Noch immer steht die Entertainment-Branche unter Schock: Am Donnerstag erschoss Schauspieler Alec Baldwin während der Dreharbeiten des Westerns «Rust» versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins (42).

  • Die genauen Umstände des Unfalls werden noch immer untersucht – laut aktuellem Wissensstand soll die Requisitenwaffe aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen Munition oder Platzpatronen enthalten haben.

  • Nach dem Unfall sei Baldwin «stundenlang untröstlich und hysterisch» gewesen.

  • Nun meldet sich auch Baldwins Frau zu Wort.

US-Schauspieler Alec Baldwin hatte sich vor der Tötung der Kamerafrau Halyna Hutchins nach Angaben eines Filmcrewmitglieds bei Schusswaffen sehr vorsichtig gezeigt. Der Kameramann Reid Russell sagte einem Dokument zu einem Durchsuchungsbefehl zufolge, dass Baldwin einmal sichergestellt habe, dass sich in seiner Nähe kein Kind befinde, als eine Schusswaffe abgegeben worden sei. Das Dokument wurde am Sonntag freigegeben.

Nun meldet sich auch Baldwins Frau Hilaria zu Wort. Auf ihrem Instagram-Profil schreibt sie: «Meine Gedanken sind bei Halyna, ihrem Ehemann, ihrem Sohn, ihrer Familie und ihren Liebsten – und bei meinem Alec». Und: «Dafür gibt es keine Worte, weil es unmöglich ist, den Schock und den Herzschmerz eines solchen tragischen Unfalls auszudrücken.»

Kamera hat nicht gefilmt

Baldwin hatte am Donnerstag (Ortszeit) am Set zu «Rust» mit einer Schusswaffe Hutchins getötet, zu der ihm gesagt worden sein soll, sie sei ungefährlich. Russell sagte einem Ermittler, Baldwin habe am Donnerstag eine Szene geprobt, bei der er sitzend seine Waffe zücken und damit auf die Kamera zielen sollte. Er sei sich unsicher, ob die Schusswaffe vor der Übergabe an Baldwin kontrolliert worden sei. Als Hutchins getötet wurde, habe die Kamera nicht gefilmt.

Regieassistent gab Baldwin Waffe

Die Behörden hatten am Freitag mitgeteilt, dass ein Regieassistent Baldwin die Waffe gegeben habe. Er habe zu verstehen gegeben, dass die Waffe keine Gefahr darstelle. Ein Crewmitglied, das bereits zuvor mit dem Regieassistenten bei einem Projekt zusammengearbeitet hatte, teilte am Sonntag mit, sie habe 2019 Sicherheitsbedenken wegen ihm geäussert. Der Assistent habe sich nicht an Sicherheitsprotokolle für Waffen und Feuerwerkskörper gehalten, sagte Maggie Goll. Der Regieassistent hat nicht auf Kommentaranfragen reagiert. Goll sagte, der Vorfall mit Hutchins sei «in keinster Weise die Schuld einer Person». Es gehe um «Sicherheit am Set». Der Chefelektriker des Films, Serge Svetnoy, machte in einem Beitrag bei Facebook die Produzenten für die Tötung von Hutchins verantwortlich.

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(dpa/lea)

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