Kinostarts Juni 2021 - Jetzt startet der Oscar-Abräumer in der Schweiz
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Kinostarts Juni 2021Jetzt startet der Oscar-Abräumer in der Schweiz

Das Roadmovie «Nomadland» kommt hierzulande auf die Leinwand, ein Familienvater will Einbrechern eine Lektion erteilen – diese Filme starten neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Nomadland».

Disney

Darum gehts

  • Hier erfährst du auf einen Blick alles über die interessantesten Filme, die diese Woche neu im Kino starten.

  • Chloé Zhaos Roadmovie «Nomadland» kommt in die Schweizer Kinos.

  • In einem Actionstreifen will Bob Odenkirk sich an Einbrechern rächen.

  • Eine Schweizer Doku begleitet zwei 90-jährige Frauen, die ein neues Zuhause suchen müssen.

  • Liam Neeson und Micheál Richardson spielen Vater und Sohn – und sind es auch im echten Leben.

«Nomadland»

Es ist der beste Film des Jahres 2020, wenn es nach US-Kritikerinnen und -kritikern geht: Regisseurin Chloé Zhao hat mit «Nomadland» gleich drei Oscars abgeräumt, nun läuft das Drama auch in Schweizer Kinos an.

Hier verstricken sich Realität und Fiktion: Fern (Frances McDormand) hat alles verloren – die grosse Rezession in den USA 2008 bewegte sie dazu, durch die prekäre Lage im Van zu leben und unterwegs ein neues Daheim zu suchen.

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Moderne Nomadinnen und Nomaden

An McDormands Seite spielen Laiendarstellerinnen und -darsteller: Zhao hat auf der Reise Menschen getroffen, die tatsächlich in einem Transporter leben und durch die USA fahren, und bezog sie als Teil des Films ein.

Fern spürt einen grossen Verlust vom Leben, das sie einst hatte – laut der Regisseurin machen wir in der Pandemie ähnliche Gefühle durch wie die Protagonistin: «Es ist diese Leere, dieses Bedürfnis, zur Normalität zurückzukehren. Schlussendlich führt das zu Akzeptanz», sagt sie bei «Indiewire».

Nachempfindbare Motive

Weiter erklärt Zhao: «Ich habe versucht, mich auf die Menschlichkeit zu fokussieren und über politische Statements hinauszugehen, um universeller zu sein.» Der Verlust eines geliebten Menschen und ein Zuhause zu suchen, das seien Motive, die für alle nachempfindbar sind.

Irgendwann finde man sich jedoch damit ab und fühle sich okay mit dem Punkt, an dem man gerade steht – das ist es laut Zhao, was viele Menschen gerade brauchen.

«Nobody»

Hutch Mansell (Bob Odenkirk) ist ein Niemand – so fühlt er sich zumindest. Sein Alltag ist grau: Er hat nichts, was ihm Freude macht, und es ist kein Ende in Sicht. Er langweilt sich im Bürojob bei seinem Schwiegervater, weder seine Frau Becca (Connie Nelson) noch sein Sohn Blake (Gage Munroe) scheinen sich gross für ihn zu interessieren.

Eines Nachts wird bei ihnen im Haus eingebrochen. Darauf entlädt sich seine jahrelang angestaute Wut: Hutch schnappt sich einen Golfschläger und haut im Bus auf Menschen ein, die er für Gangster hält. Danach will er die Einbrecher aufspüren.

Odenkirk als Stuntman

Es wird blutig und brutal, es folgt viel Action – Odenkirk hat alle Szenen selbst übernommen, ganz ohne Stuntdouble. Dafür hat er monatelang hart trainiert.

Das hat sich gelohnt: «Er schreit, sabbert, reisst, schlägt. Er war voll dabei, als ginge er in seinen ersten Käfigkampf», so Stunt-Koordinator Greg Rementer zu «Vulture».

Der Trailer zu «Nobody».

Universal

«Kleine Heimat»

Hanni Isler und Rosa Zehnder sind über 90 Jahre alt und wollten ihren Lebensabend im Zürcher Stadtteil Leimbach verbringen. Die zwei Seniorinnen haben über 60 Jahre in der gleichen Wohnsiedlung verbracht.

Doch die Überbauung wird für einen Neubau abgerissen und die beiden Frauen müssen Abschied nehmen. Regisseur Hans Haldimann begleitet sie in der Doku auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Der Trailer zu «Kleine Heimat».

Xenix

«Made in Italy»

Der Londoner Künstler Robert (Liam Neeson) hat von seiner früheren Ehefrau ein heruntergekommenes Ferienhaus in der Toskana geerbt. Sein Sohn Jack (Micheál Richardson), der nach einer Scheidung Geld braucht, will es renovieren und verkaufen.

Das Problem: Robert und Jack hatten jahrelang so gut wie keinen Kontakt, bei der gemeinsamen Reise nach Italien müssen sie zuerst wieder einen Draht zueinander finden.

Der Trailer zu «Made in Italy».

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