30.06.2018 15:50

Wegen LärmbelästigungJetzt verbieten erste Badis Musik-Böxli

Die kleinen Musiklautsprecher sind nicht mehr in allen Badis erwünscht. In Bern, Basel, Baden und Kreuzlingen greifen die Bademeister hart durch.

von
sil
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Die Hitzewelle hat die Schweiz im Griff. Die Leute zieht es in die Badis. Viele ...

Die Hitzewelle hat die Schweiz im Griff. Die Leute zieht es in die Badis. Viele ...

Keystone/Ennio Leanza
... bringen ihre Musik-Lautsprecher mit. Das verärgert nicht nur die anderen Badi-Gäste, sondern auch die Betreiber. Darum ...

... bringen ihre Musik-Lautsprecher mit. Das verärgert nicht nur die anderen Badi-Gäste, sondern auch die Betreiber. Darum ...

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... hat das Berner Marzilibad nun ein Verbot von Musik-Böxli ausgesprochen. Auch ...

... hat das Berner Marzilibad nun ein Verbot von Musik-Böxli ausgesprochen. Auch ...

Keystone/Lukas Lehmann

Die erste Hitzewelle lässt am Wochenende die Temperaturen auf über 30 Grad steigen. In der ganzen Schweiz zieht es darum die Leute in die Badi. Dort verwandeln sich die Liegewiesen oftmals zu Tanzflächen. Denn: Viele Badi-Besucher bringen ihre Musik-Lautsprecher mit.

Das verärgert nicht nur die anderen Besucher, sondern auch die Badi-Betreiber selbst. Im Berner Marzilibad sind deshalb Miniboxen seit diesem Sommer verboten, wie der «Blick» schreibt.

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«Jugendliche drehen ihre Miniboxen voll auf und nehmen keine Rücksicht auf andere Leute. Das kommt immer häufiger vor», sagt Marzilibad-Chef Beat Wüthrich zur Zeitung. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Jugendliche wegen ihrer lauten Musik aus dem Bad verwiesen.

Laut «Blick» kennen mehrere Badis in der Schweiz das Problem mit den Musikboxen. Auch in der Terrassenbadi in Baden sind sie verboten. Der Leiter der Badi, René Saurenmann, sagt zur Zeitung: «Wer sich nicht an die Regeln hält, wird darauf hingewiesen und kann im Wiederholungsfall aus der Badi gewiesen werden.»

«Bei uns ist die Toleranzgrenze höher»

Im Basler Gartenbad Bachgraben und in der Seebadi in Kreuzlingen TG greifen die Bademeister ebenfalls hart durch. Die Zürcher Badi Oberer Letten hingegen hat noch kein Verbot erlassen: Das Problem sei bekannt. Aber: «Wir sind eine Multikulti-Badi. Da ist die Toleranzgrenze höher», sagt Adrian Kehl, der Leiter der Badi.

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