Aktualisiert 02.02.2019 21:26

Mit Wasser an den Golden Globes

Jetzt verklagt das Fiji-Model seinen Auftraggeber

Sie sorgte für diverse Photobombs an den Golden Globes. Nun kämpft das Model Kelly Cuthbert um ihre Fotorechte.

von
fss
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«Nicht der schlechteste Weg, einen Sonntag zu verbringen», schrieb Cuthbert zu diesem Post auf Instagram. Danach wurde sie als Photobomberin bekannt.

«Nicht der schlechteste Weg, einen Sonntag zu verbringen», schrieb Cuthbert zu diesem Post auf Instagram. Danach wurde sie als Photobomberin bekannt.

https://www.instagram.com/kellethcuthbert/
Wie hübsch Jim Carrey und Ginger Gonzaga auf dem roten Teppich der Golden Globes 2019 posieren! Ebenfalls prominent im Bild: die grüne Fotowand. Und die Frau im blauen Kleid, die offenbar gar nicht mitbekommt, dass sie ebenfalls fotografiert wird. Oder?

Wie hübsch Jim Carrey und Ginger Gonzaga auf dem roten Teppich der Golden Globes 2019 posieren! Ebenfalls prominent im Bild: die grüne Fotowand. Und die Frau im blauen Kleid, die offenbar gar nicht mitbekommt, dass sie ebenfalls fotografiert wird. Oder?

Getty Images/Stefanie Keenan
Auch hier wirkt es, als wäre sie zufällig auch auf dem Foto, während sich Holly Taylor im Vordergrund mächtig ins Zeug legt.

Auch hier wirkt es, als wäre sie zufällig auch auf dem Foto, während sich Holly Taylor im Vordergrund mächtig ins Zeug legt.

Getty Images/Stefanie Keenan

Als Wasser-Mädchen der Firma Fijii wurde Model Kelly Cuthbert an den Golden Globes berühmt. Sie verstand es ihren Auftraggeber in Szene zu setzen, in dem sie sich auf dem Roten Teppich hinter den Stars positionierte und auf den Bildern der Fotografen erschien.

Die 31-Jährige aus Kanada wurde als heimlicher Star der Verleihung gefeiert. Doch nun hat sie Ärger mit ihrem damaligen Auftraggeber. Die Wassermarke liess Karton-Aufsteller mit Kellys Fotos vor einigen Supermärkten aufstellen. Ohne ihre Zustimmung, wie es von der Seite des Models heisst.

Werbewert von 12 Millionen US-Dollar

Auch Fotos von den Aufstellern gingen viral. Spätestens als Sänger John Legend davor gesichtet wurde. Wie das amerikanische Portal «TMZ» schreibt, schätzt Kelly den Werbewert der Aktion auf 12 Millionen Dollar. Davon möchte sie auch was haben und geht nun juristisch gegen ihren Auftraggeber vor.

Auf ihrer Instagram-Seite schreibt sie: «Die Entscheidung, Fiji Water zu verklagen, war der letzte Ausweg, eigentlich wollte ich diesen Disput diskret klären. Fiji Water hat mein Bild ohne meine Zustimmung oder Entlohnung zum eigenen finanziellen Vorteil genutzt.»

Unternehmen weist Schuld zurück

Eine Fiji-Wasser-Sprecherin lässt die Klage allerdings kalt. Das Unternehmen ist sich keiner Schuld bewusst. Sie sagt: «Diese Klage ist wertlos. Nach dem Erfolg auf Social Media haben wir einen grosszügigen Deal vereinbart, gegen den sie offenbar verstossen hat. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns vor Gericht durchsetzen werden.»

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