Elon Musk verramscht Inventar aus der Twitter-Zentrale

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27-stündige AuktionJetzt verramscht Elon Musk das Inventar aus der Twitter-Zentrale

Nach vielen Entlassungen in der Twitter-Zentrale in San Francisco und einem massiv gesunkenen Aktienkurs, braucht Elon Musk nicht mehr so viel Platz, kann aber Geld brauchen. So rief er eine Online-Auktion für das Inventar ins Leben.

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Elon Musk will bei Twitter allerlei loswerden. Dazu gehören: diese Fleischschneidemaschine …

Elon Musk will bei Twitter allerlei loswerden. Dazu gehören: diese Fleischschneidemaschine …

HGP Auctions
…mehrere Espressomaschinen …

…mehrere Espressomaschinen …

HGP Auctions
… ein Pizzaofen …

… ein Pizzaofen …

HGP Auctions

Darum gehts

  • Elon Musk räumt in der Twitter-Zentrale buchstäblich auf: Derzeit findet eine Auktion von Inventar statt.

  • Die Palette ist breit – und die Objekte heiss begehrt.

  • Hintergrund ist, dass Twitter statt 7500 nur noch 2000 Mitarbeitende hat.

Wer sich eine originale Twitter-Leuchtreklame oder von Angestellten des Kurznachrichtendienstes benutzte Designer-Möbel in die Wohnung stellen will, hatte dazu bis am Mittwoch um 19 Uhr Zeit: Der Liquidations-Profi Global Heritage Partners hat eine 27 Stunden dauernde Online-Auktion angesetzt, bei der über 630 Objekte aus dem Twitter-Fundus zum Kauf angeboten werden. 

Elon Musk feuerte zahlreiche Mitarbeitende

Hintergrund ist der radikale Abbau von Personal – von ehemals 7500 Twitter-Mitarbeitenden sind noch rund 2000 in der Zentrale tätig – und der dadurch frei gewordene Platz, der nun von störendem Inventar befreit werden soll. Mittlerweile sollen mehrere Stockwerke in der Zentrale geräumt worden sein.

So gibt es vom Bürostuhl bis zum Pizzaofen, von der Kaffeemaschine bis zum Beamer und vom Barhocker bis zur schallgedämpften Konferenzkabine eine riesige Auswahl an originalem Twitter-Mobiliar zu kaufen. Billig wird es aber nicht: Die Gebote sind durchwegs relativ hoch, was Elon Musk freuen dürfte.

Dennoch wird die Auktion seine Finanzprobleme nicht lösen. Gemäss Ross Dove von HGP dürften rund 1,5 Millionen Dollar zusammenkommen. Eins steht aber fest: Das Interesse an den Secondhand-Artikeln ist mit 20’000 registrierten Bietern enorm.

(trx)

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