Benfica vergessen: Jetzt wartet für FC Basel der FC Zürich
Aktualisiert

Benfica vergessenJetzt wartet für FC Basel der FC Zürich

Trotz Rückschlag ist der FC Basel nicht gewillt, sein Ziel in der Champions League zu revidieren. Aber vorerst zählt nur der nächste Spitzenkampf.

von
Peter Berger
Die beiden Captains unter sich: Marco Streller (l.) beim Trikottausch mit Benficas brasilianischem Abwehrchef Luisão.

Die beiden Captains unter sich: Marco Streller (l.) beim Trikottausch mit Benficas brasilianischem Abwehrchef Luisão.

Zurück von Feld 1 auf Feld 3. Doch trotz des Rückschlags nach dem 0:2 im Spitzenkampf zuhause gegen Benfica Lissabon geben sich die Basler weiterhin zuversichtlich. «Ein Spiel gewonnen, eines unentschieden und eines verloren», bilanziert Xherdan Shaqiri nach der Halbzeit der Gruppenphase in der Champions League. «Ich würde sagen, wir sind immer noch bestens dabei. Denn wir werden bestimmt noch den einen oder anderen Punkt gewinnen.»

Auch für Yann Sommer sind die Achtelfinals noch immer erreichbar: «Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir glauben weiterhin, unser Ziel erreichen zu können.» Der Goalie ist sich indes bewusst: «Natürlich stehen uns in dieser ausgeglichenen Gruppe noch drei heikle Aufgaben bevor.» Sommer glaubt übrigens nicht, dass Benfica Gruppensieger wird: «Ich schätze Manchester United stärker ein als Benfica.» Diese Aussage kümmert Axel Witsel wenig: Für den belgischen Nationalspieler in Diensten der Lissaboner ist die Ausgangslage klar: «Es wird sicher nicht einfach, an der Spitze zu bleiben. Aber wir müssen vor allem das nächste Spiel zuhause gegen Basel gewinnen.» Dann hätte Benfica mindestens den zweiten Gruppenplatz vorzeitig erreicht.

«Wir sind bestens dabei»

FCB-Captain Marco Streller will von den Rechenspielen in der Königsklasse allerdings jetzt nichts mehr wissen. «Die Champions League interessiert mich vorerst nicht mehr. Nun stehen die extrem schwierigen Meisterschaftspartien auswärts gegen Zürich und Sion im Vordergrund.» Auf das Spiel gegen den FCZ freut sich der Stürmer bereits: «Zürich ist zwar nicht in Topform, aber es ist dennoch ein Spitzenkampf. Denn der FCB und der FCZ sind die besten Mannschaften in der Schweiz.» Daran ändert für Streller auch die aktuelle Tabellensituation der Super League nichts: Basel ist Vierter, der FCZ Achter.

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