Aktualisiert 10.07.2015 20:40

Wimbledon-Halbfinal

Jetzt wird es für Roger Federer happig

Eine Herkulesaufgabe: Für den Titel in Wimbledon muss Roger Federer zuerst Andy Murray und dann wohl auch noch Novak Djokovic schlagen.

von
mal
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Sonntag, 12. Juli 2015Roger Federer verliert den Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic 6:7, 7:6, 4:6, 3:6 und erhält zum dritten Mal nur den Trostpreis.

Sonntag, 12. Juli 2015Roger Federer verliert den Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic 6:7, 7:6, 4:6, 3:6 und erhält zum dritten Mal nur den Trostpreis.

Glyn Kirk
Der Serbe dagegen kann nach 2011 und 2014 zum dritten Mal den begehrtesten Pokal der Tenniswelt in die Höhe stemmen.

Der Serbe dagegen kann nach 2011 und 2014 zum dritten Mal den begehrtesten Pokal der Tenniswelt in die Höhe stemmen.

epa/Facundo Arrizabalaga
Nach dem Triumph genehmigt sich der Champion ein paar Halme des heiligen Rasens.

Nach dem Triumph genehmigt sich der Champion ein paar Halme des heiligen Rasens.

Glyn Kirk

Zwar gab Federer gegen das australische Aufschlagsmonster Sam Groth in Runde 3 einen Satz ab, wirklich gefordert wurde er bislang jedoch noch von keinem Gegner. Locker vom Hocker, ausgerüstet mit einem starken Aufschlag und seiner spielerischen Eleganz, marschierte der bald 34-jährige Maestro durch die ersten Runden. Sein Lieblingsturnier Wimbledon beginnt für Federer eigentlich erst am Freitagnachmittag mit der Halbfinal-Partie gegen Andy Murray: Dafür wird es jetzt richtig happig.

Gasquet dürfte gegen Djokovic chancenlos sein

Federer hat sich bereits vor dem Turnier seinen achten Titel in Wimbledon zum Ziel gesetzt. Doch von einer vereinfachten Konstellation kann er nicht profitieren. Weder Murray noch Novak Djokovic taten ihm den Gefallen, vorzeitig auszurutschen – auch wenn Djokovic gegen Kevin Anderson wankte. Das bedeutet: Auf Federer wartet nun das volle Programm.

Der Baselbieter muss wohl nacheinander Murray und Djokovic, die Nummern 3 und 1 der Welt und die neben ihm besten Rasen-Spieler, schlagen. Denn bei allem Respekt für Wawrinka-Bezwinger Richard Gasquet – der Franzose wird in den Halbfinals gegen Djokovic kaum etwas ausrichten können. Djokovic führt nach Duellen mit 11:1, den einzigen Sieg fuhr Gasquet vor acht Jahren ein. Vor Angstgegner Wawrinka hätte der Serbe wesentlich mehr gezittert.

Federer führt gegen Murray mit 12:11

Wesentlich ausgeglichener ist die Bilanz zwischen Federer und Murray. Der Schweizer führt mit 12:11-Siegen. Und er weiss: «Jetzt wird sich zeigen, ob ich wirklich so gut drauf bin, wie ich denke.»

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