Randale in Basel: Jetzt wird gegen die FCZ-Chaoten ermittelt
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Randale in BaselJetzt wird gegen die FCZ-Chaoten ermittelt

Die Basler Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen die Fussball-Hooligans des FC Zürich eingeleitet. Nach dem Spiel gegen den FCB richteten Fans massiven Schaden an.

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Polizeieinsatz am Sonntag, 11. April am Bahnhof Pratteln BL.

Polizeieinsatz am Sonntag, 11. April am Bahnhof Pratteln BL.

Leser-Reporter
Fussballfans zündeten auf den Strassen Prattelns Petarden, zuvor taten sie dies bereits im Stadion.

Fussballfans zündeten auf den Strassen Prattelns Petarden, zuvor taten sie dies bereits im Stadion.

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Mehrere Dutzend Polizisten in Kampfmontur und Kastenwägen vor Ort.

Mehrere Dutzend Polizisten in Kampfmontur und Kastenwägen vor Ort.

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Nach den Gewaltakten im Stadion St. Jakob beim Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich sowie am Bahnhof Pratteln BL sind Strafverfahren eingeleitet worden. Ermittelt wird wegen diverser Tatbestände, darunter Offizialdelikte.

Es bestehe der Verdacht der Gefährdung des Lebens, von Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz und der versuchten schweren Körperverletzung, bestätigte ein Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft am Dienstag Angaben der «Basler Zeitung». Diese Verdachtsmomente ergaben sich bereits aus der Sichtung von Videoaufnahmen im Stadion.

Im Baselbiet ist der Fall noch bei der Polizei. Diese werde aber, wie bereits am Montag angekündigt, Anzeige erstatten, sagte ein Staatsanwaltschafts-Sprecher.

Im Extrazug gewütet

Bereits während des Spiels vom Sonntag im St.-Jakob-Park hatten Chaoten im Gästesektor Knallpetarden gezündet und Pyro-Fackeln aufs Spielfeld geworfen. Der Match musste aus Sicherheitsgründen für zehn Minuten unterbrochen werden. Auf der Heimfahrt im Extrazug wüteten die Chaoten weiter.

In und um den Bahnhof Pratteln BL richteten sie massiven Schaden an. Unter anderem schlugen die Chaoten auf Schaufenster und parkierte Fahrzeuge ein. Polizisten wurden teils massiv bedroht, mit Schottersteinen und Petarden beworfen und mit einem Laserpointer geblendet. Die Einsatzkräfte setzten sich mit Gummischrot zur Wehr. (sda)

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