Jungunternehmer : JFDP-Präsident verkauft jetzt Sushi-Burritos
Aktualisiert

Jungunternehmer JFDP-Präsident verkauft jetzt Sushi-Burritos

Andri Silberschmidt greift in den Fast-Food-Krieg ein: Zusammen mit Kollegen eröffnet der Jungfreisinnige in Zürich einen Pop-up-Store.

von
daw

Kommen gut an: Den Zürchern schmecken Silberschmidts Sushi-Burritos.

Als Andri Silberschmidt zusammen mit Freunden in einem Einkaufszentrum in Bangkok Sushi-Burrito ass, war er begeistert: «Uns war klar, dass wir Sushi-Burritos nach Zürich bringen müssen.» Am Freitag eröffnet er nun zusammen mit fünf Kollegen einen Laden in der Beer Station an der Zürcher Europaallee – vorerst für sechs Monate.

Wählen können die Kunden an der Theke des Kaisin zwischen Lachs und Thunfisch, verschiedenen Saucen und Gemüsen und Früchten wie Seaweed Salad, Avocado oder Edamame. Die Zutaten werden in ein Nori-Blatt eingerollt. Der Fisch wird täglich frisch geliefert.

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Andri Silberschmidt (m.) und sein Kaisin-Team verkaufen nun Sushi-Burritos.

Andri Silberschmidt (m.) und sein Kaisin-Team verkaufen nun Sushi-Burritos.

Co-Gründer Christian Gschwend zeigt, wie die gesunden Rollen entstehen.

Co-Gründer Christian Gschwend zeigt, wie die gesunden Rollen entstehen.

Wählen können die Kunden an der Theke des Kaisin zwischen Lachs und Thunfisch, verschiedenen Saucen und Gemüsen.

Wählen können die Kunden an der Theke des Kaisin zwischen Lachs und Thunfisch, verschiedenen Saucen und Gemüsen.

Gastronom berät die Finanzprofis

Auch wenn Lokale zur schnellen Verpflegung wie Pilze aus dem Boden schiessen, ist Silberschmidt überzeugt, mit den Sushi-Burritos einen Nerv zu treffen. «Sie sind neu, gesund und sehr fein», sagt der Bankangestellte. Er will neben seinem Job und den Aufgaben als Präsident auch im Laden mithelfen. Profitieren könne er auch für seine Politik: «Wir reden viel von Unternehmertum. Da schadet es nicht, eigene Erfahrungen gemacht zu haben.»

Mit an Bord ist ein Absolvent der Hotelfachschule, zudem werden die Jungs, die vornehmlich in der Finanzbranche arbeiten, von einem Gastronomen beraten. «Wir hatten den Aufwand anfänglich unterschätzt und viele Sonntage geopfert», sagt Silberschmidt. Zwei der Rollen kosten übrigens rund 18 Franken. Wie die Sushi-Burritos auf der Strasse ankommen, sehen Sie im Video.

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