Versöhnliche Geste – Joe Biden hängt sich Donald Trump an den Weihnachtsbaum
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Versöhnliche GesteJoe Biden hängt sich Donald Trump an den Weihnachtsbaum

US-Präsident Joe Biden und sein Vorgänger Donald Trump sind sich spinnefeind. Zur Weihnachtszeit wird das Kriegsbeil im Weissen Haus begraben. Zumindest symbolisch.

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Donald Trump und die ehemalige First Lady Melanie ziehen wieder ins Weisse Haus ein. Zumindest auf einem eingerahmten Foto am Weihnachtsbaum der Bidens.

Donald Trump und die ehemalige First Lady Melanie ziehen wieder ins Weisse Haus ein. Zumindest auf einem eingerahmten Foto am Weihnachtsbaum der Bidens.

REUTERS
US-Präsident Joe Biden hatte sich 2020 mit seinem Vorgänger einen erbitterten Wahlkampf geliefert.

US-Präsident Joe Biden hatte sich 2020 mit seinem Vorgänger einen erbitterten Wahlkampf geliefert.

AFP
Trump wurde abgewählt. Seine Niederlage hat er nie akzeptiert.

Trump wurde abgewählt. Seine Niederlage hat er nie akzeptiert.

AFP

Darum gehts

  • Die Trumps sind zurück im Weissen Haus.

  • US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill haben ihren Weihnachtsbaum mit einem Foto des ehemaligen Präsidentenpaars geschmückt.

  • Joe Biden und Donald Trump hatten sich 2020 einen erbitterten Wahlkampf geliefert.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat es zurück ins Weisse Haus geschafft - zumindest in Form eines Fotos, das eingerahmt am Weihnachtsbaum von Joe und Jill Biden hängt, wie verschiedene US-Medien berichten. Sie werten das als Versöhnungsgeste zur Weihnachtszeit.

Das Foto von Donald Trump und seiner Frau Melania hängt am Baum im State Dining Room, zusammen mit Schnappschüssen der Obamas, der Familien der beiden Präsidenten Bush, der Reagans und der Carters. Auch die Demokraten Bill und Hillary Clinton haben einen Platz am Weihnachtsbaum des Präsidenten. Weitere Fotos ehemaliger Präsidentenfamilien, darunter auch die Trumps, schmücken einen Flur. An einer anderen Wand hängen gerahmte Weihnachtsgrüsse von Biden, Obama und Trump.

Weihnachtlicher Waffenstillstand

Der weihnachtliche Waffenstillstand steht im Gegensatz zu der erbitterten Beziehung zwischen den Trumps und den Bidens. Nach Joe Bidens Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2020 schlug Trump die seit langem bestehende traditionelle Einladung zum Tee, die scheidende Präsidenten und First Ladys von ihren Nachfolgern erhalten, aus. Ein weiterer Bruch mit den Traditionen im Weissen Haus: Trump hat seinen demokratischen Vorgänger Barack Obama nie zu einer offiziellen Porträtenthüllung empfangen. Der Republikaner hat auch noch kein eigenes Porträt im Weissen Haus aufhängen lassen.



Trump und Biden hatten sich einen erbitterten Wahlkampf geliefert. Trump hat bis heute seine Niederlage nicht akzeptiert. Er wittert Wahlbetrug und hat das Ergebnis durch alle Instanzen juristisch angefochten. Jedoch wurden seine Klagen jeweils abgeschmettert. Am 6. Januar 2021 hielt der abgewählte Trump in Washington eine Rede vor seinen Anhängerinnen und Anhängern, in der er erneut von einem angeblichen Wahlbetrug sprach. Davon angestachelt kam es in der Folge zum Sturm aufs Capitol.



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(job)

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