Wegen aggressiven Verhaltens - Joe Bidens Schäferhund Major bekommt «First-Dog»-Unterricht
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Wegen aggressiven Verhaltens Joe Bidens Schäferhund Major bekommt «First-Dog»-Unterricht

Der Hund von US-Präsident Joe Biden muss in den Hunde-Unterricht. Schäferhund Major war seit dem Einzug ins Weisse Haus durch sein «aggressives Verhalten» aufgefallen. Eine Person soll er zudem gebissen haben.

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Schäferhund Major muss das Weisse Haus verlassen.

Schäferhund Major muss das Weisse Haus verlassen.

AFP/Jim Watson
Der Hund des US-Präsidenten Joe Biden soll ein aggressives Verhalten an den Tag gelegt haben, weshalb er nun zum Hunde-Unterricht muss. 

Der Hund des US-Präsidenten Joe Biden soll ein aggressives Verhalten an den Tag gelegt haben, weshalb er nun zum Hunde-Unterricht muss.

Adam Schultz/White House/Handout via REUTERS
Die Bidens hatten den deutschen Schäferhund 2018 aus einem Tierheim adoptiert und ihn zusammen mit seinem Artgenossen Champ ins Weisse Haus mitgebracht.

Die Bidens hatten den deutschen Schäferhund 2018 aus einem Tierheim adoptiert und ihn zusammen mit seinem Artgenossen Champ ins Weisse Haus mitgebracht.

Twitter/Delaware Humane Association

Darum gehts

  • Der «First Dog» der USA bekommt nun Hunde-Unterricht.

  • Schäferhund Major hatte mindestens eine Person gebissen.

  • Wegen seines aggressiven Verhaltens wurde der Hund kurzzeitig aus dem Weissen Haus verbannt.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und nach einer Beissattacke im Weissen Haus bekommt der jüngere Schäferhund von US-Präsident Joe Biden nun «First-Dog»-Unterricht: Schäferhund Major werde das Weisse Haus vorübergehend wieder verlassen. Er werde ein spezielles Training bekommen, wie sich ein Präsidentenhund zu verhalten habe, teilte ein Sprecher von First Lady Jill Biden am Montag mit. Der Deutsche Schäferhund soll ein paar Wochen lang trainiert werden, damit er sich an das Leben im Weissen Haus gewöhne.

Der jüngere der beiden Schäferhunde von Biden war nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten im Januar in Washington durch aggressives Verhalten aufgefallen. Im März musste Major schon einmal kurzzeitig aus dem Weissen Haus verbannt werden, er wurde zurück in Bidens Haus nach Wilmington im Bundesstaat Delaware geschickt. Zuvor war es zu mindestens einer Beissattacke des Schäferhundes im Weissen Haus gekommen. Auch hatte er Angestellte und Sicherheitspersonal angesprungen und angebellt.

Hund Champ darf im Weissen Haus bleiben

Biden hatte damals dem Sender «ABC» gesagt, Major wolle ihn nur beschützen. Der Hund erschrecke, wenn er im Weissen Haus «um die Ecke kommt und da sind zwei Leute, die er nicht kennt».

Major hat seither zwar bereits ein Training bekommen, aber das scheint noch nicht ausreichend gewesen zu sein. Bidens älterer Deutscher Schäferhund Champ darf hingegen im Weissen Haus bleiben. «Champ wird hier sein», sagte der Sprecher von Präsidentengattin Jill.

Der sanfte Champ ist seit 2008 bei Biden und seiner Frau. Den energiegeladenen Major holten die Bidens 2018 aus dem Tierheim – um Champ jung zu halten. Major ist nach Angaben von Bidens Team der erste Tierheimhund im Weissen Haus. Major machte bereits im November von sich reden, nachdem sich Biden beim Spielen mit dem jungen Schäferhund den Fuss gebrochen hatte.

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(AFP/lub)

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