Hallwil AG: Jogger absichtlich verletzt – 7,5 Jahre Haft gefordert

Aktualisiert

Hallwil AGJogger absichtlich verletzt – 7,5 Jahre Haft gefordert

Die Staatsanwaltschaft klagt einen Autofahrer an, der im August 2013 in Hallwil einen Jogger angefahren hat. Der Mann lenkte sein Fahrzeug absichtlich auf das Opfer.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-jährigen Schweizer vor, er sei nach einer verbalen Auseinandersetzung in schneller Fahrt auf die beiden Jogger losgefahren. Die beiden sprangen rechts und links von der Fahrbahn ins angrenzende Wies- und Ackerland.

Der Beschuldigte lenkte das Fahrzeug nach links, folgte einem der beiden ausweichenden Jogger und erfasste ihn dabei frontal. Als Kollisionsgeschwindigkeit wurde bei den Untersuchungen ein Wert zwischen 45 km/h und 54 km/h ermittelt. Die Aargauer Staatsanwaltschaft hat ihn wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt und fordert siebeneinhalb Jahre Gefängnis.

Der 25-jährgie Marc erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Wann sich das Bezirksgericht Lenzburg mit dem Fall beschäftigt, steht noch nicht fest. Der Angeklagte ist derzeit auf freiem Fuss. Im Falle einer Verurteilung zur einer Freiheitsstrafe wird ihm die Untersuchungshaft angerechnet. (sda)

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