Aktualisiert 29.10.2007 18:15

«Stirb langsam 4.0»

John McClane gegen Cyber-Terroristen

Die Alten könnens nicht lassen. Sylvester Stallone (61) steckt als Rocky Schläge ein, Harrison Ford (65) schlüpft in die Rolle des Indiana Jones und Bruce Willis steigt mit 52 Jahren in die «Stirb langsam»-Arena – und kämpft als altmodischer Cop gegen wildgewordene Computerfreaks.

Klingt peinlich? Ist es nicht. Die Mischung aus wilden Stunts und coolen Sprüchen war einer der Kino-Sommerhits.

Die Erfolgsrezeptur blieb freilich unverändert: Amerika wird von Terroristen bedroht. Diese planen, die Infrastruktur des Landes lahmzulegen, indem sämtliche Computerverbindungen gekappt werden. Während das Land im Chaos versinkt, ist es wieder einmal an Bruce Willis alias John McClane, in die Bresche zu springen. Unterstützt vom Hacker Matt nimmt McClane den Kampf gegen die Cyber-Terroristen auf – mit seinen bewährten Old-School-Methoden (lies: Fäuste).

Was die ersten «Stirb langsam»-Filme auszeichnete, ist also immer noch da, nur hat man diesmal noch einen draufgesetzt. Von Anfang an geht es im Höllentempo los, und die Action lässt bis zum Ende kaum nach. Im Alter nimmt offenbar nicht nur die Weisheit, sondern auch die Schlagkraft zu.

Philippe Zweifel

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.