10.09.2020 18:18

StaraufgebotJohnny Depp kommt erneut ans Zurich Film Festival

Heute wurde das Programm des 16. ZFF verkündet. Dieses Jahr werden mehr Weltpremieren laufen als je zuvor, und der Frauenanteil der Regieführenden ist besonders hoch.

von
Stephanie Vinzens
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Am Donnerstag hat das Zurich Film Festival verkündet, dass Hollywoodstar Johnny Depp (57) am Event teilnimmt und  die von ihm produzierte Musik-Doku «Crock of Gold» über The-Pogues-Frontmann Shane MacGowan (62) vorstellt.

Am Donnerstag hat das Zurich Film Festival verkündet, dass Hollywoodstar Johnny Depp (57) am Event teilnimmt und die von ihm produzierte Musik-Doku «Crock of Gold» über The-Pogues-Frontmann Shane MacGowan (62) vorstellt.

Foto: Imago Images/APress
Depp reiste vor zwei Jahren schon einmal fürs ZFF nach Zürich. 

Depp reiste vor zwei Jahren schon einmal fürs ZFF nach Zürich.

imago images/Future Image
Til Schweiger (56) hätte schon zwei Mal ans ZFF kommen sollen – beide Male musste er jedoch krankheitsbedingt absagen. Dieses Jahr soll es nun jedoch endlich klappen.

Til Schweiger (56) hätte schon zwei Mal ans ZFF kommen sollen – beide Male musste er jedoch krankheitsbedingt absagen. Dieses Jahr soll es nun jedoch endlich klappen.

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Darum gehts

  • Am 24. September startet das 16. Zurich Film Festival. Die Organisatoren haben am Donnerstag das Programm bekannt gegeben.
  • Weltstars wie Johnny Depp und Juliette Binoche reisen nach Zürich und stellen ihre neuen Werke vor.
  • Dieses Jahr ist der Frauenanteil unter den Regieführenden besonders hoch.
  • Ausserdem gibt es mehr Weltpremieren als jemals zuvor.

Das Team des Zurich Film Festival hat am Donnerstag das Programm der 16. Ausgabe bekannt gegeben. Was dieses Jahr anders ist, welche Stars Ende September fürs ZFF in die Limmatstadt reisen und welche Filme besonders vielversprechend sind, erfahrt ihr hier.

Mehr Frauen sind nominiert

In der Filmbranche mangelt es noch immer an Frauen, die hinter der Kamera stehen. Am diesjährigen Zurich Film Festival stammen jedoch fast 40 Prozent der Filme von Regisseurinen. Bei den nominierten Filmen beträgt der Frauenanteil sogar mehr als die Hälfte.

«Im Laufe des Jahres haben wir nicht ein einziges Mal über den Frauenanteil im Programm gesprochen», sagt ZFF-Programmleiter Georg Bütler. «Es ist erfreulich und spricht für die Qualität der Filme, dass Macherinnen aus aller Welt zahlreich im ZFF-Programm vertreten sind.»

So viele Premieren wie noch nie

Am diesjährigen Event sind 23 von 165 Filmen Weltpremieren. Das sind so viele wie noch nie zuvor. Weitere elf Werke laufen als internationale Premieren, sprich: Sie wurden erst im Produktionsland gezeigt. Ferner sind vier Europapremieren vertreten.

Das 16. Zurich Film Festival zeigt zudem Filme aus 47 verschiedenen Ländern. Unter dem Hashtag #GetUpStandUp werden dabei Menschen in den Vordergrund gerückt, die gegen gesellschaftliche Konventionen kämpfen.

Johnny Depp kommt ans Festival

Auch dieses Jahr werden Weltstars für das Happening nach Zürich reisen. Bereits angekündigt worden sind Juliette Binoche (56) und Til Schweiger (56). Neu wurde nun auch der Besuch von Hollywoodstar Johnny Depp (57) kommuniziert. Der US-Schauspieler wird die von ihm produzierte Musik-Doku «Crock of Gold» über The-Pogues-Frontmann Shane MacGowan (62) vorstellen.

Iris Berben wird ausgezeichnet

Auch die deutsche Schauspielerin Iris Berben (70) hätte anlässlich der Weltpremiere ihres neuen Films «Das Unwort» am 2. Oktober am ZFF teilnehmen und dabei mit einem Goldenen Auge für ihre Karriere ausgezeichnet werden sollen. Dies wurde nun jedoch vorgezogen, da Berben zu diesem Zeitpunkt in Griechenland dreht und bei der Rückkehr in Quarantäne hätte gehen müssen.

Sie erhielt ihren Award nun bereits diesen Donnerstag im Rahmen der Pressekonferenz. In ihrer Rede bedankte sie sich beim Team des Festivals: «Nicht nur für die Ehre, die Sie mir erweisen, sondern für Ihre Courage, Ihr Durchhaltevermögen, Ihre Leidenschaft, dieses Festival stattfinden zu lassen. Dass wir Filmschaffenden den Kontakt zu den Menschen nicht verlieren, ist auch ein Verdienst dieses Festivals.»

Das sind die Film-Highlights

Der dänische Action-Thriller «Shorta» handelt von der Polizeigewalt in einem Aussenbezirk von Kopenhagen und trifft damit ein brandaktuelles Thema. Die Doku «Maya» ist etwas für «Tiger King»-Fans. Sie erzählt die Geschichte eines Tigers in einem iranischen Zoo und kritisiert die Exotikfaszination der Menschen. In «The Earth Is Blue as an Orange», eine poetische Doku über Hoffnung und Träume, kommen Nachdenkliche auf ihre Kosten.

Im Gala-Programm werden zudem zahlreiche Film-Höhepunkte des Jahres vorgestellt, die wohl auch an der diesjährigen Oscar-Verleihung relevant sein werden. So etwa der Spionagethriller «The Courier» mit Benedict Cumberbatch (44) oder das Sundance-Festival-Highlight «The Father» mit Anthony Hopkins (82).

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11 Kommentare
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Fritz

11.09.2020, 08:53

Der kommt doch nur, weil es bei uns in der Schweiz das beste Kocks gibt

Sarki

11.09.2020, 05:23

Das filmfestival ist ja auch mega wichtig, darum findet es statt. Weihnachtsmärkte hingegen nicht. Knabenschiessen auch nicht, sowie Streetparade und alles andere. Aber das Filmfestival ist elementar darum findet es statt. Sarkasmus off

Eddy

11.09.2020, 04:44

Wer ist das?