Johnny Depp soll Amber Heard mit einer Flasche vergewaltigt haben

Publiziert

«Immer und immer wieder»Johnny Depp soll Amber Heard mit einer Flasche vergewaltigt haben

Am Donnerstag stand die 36-Jährige zum zweiten Mal im Zeugenstand – und erhob, erneut unter Tränen, weitere schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann.  

von
Sabeth Vela
1 / 6
Amber Heard stand am Donnerstag zum zweiten Mal im Zeugenstand im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp.

Amber Heard stand am Donnerstag zum zweiten Mal im Zeugenstand im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp.

IMAGO/MediaPunch
Die 36-Jährige behauptete, unter häuslicher Gewalt gelitten zu haben, woraufhin der Schauspieler sie wegen Verleumdung auf 50 Millionen Dollar verklagte.

Die 36-Jährige behauptete, unter häuslicher Gewalt gelitten zu haben, woraufhin der Schauspieler sie wegen Verleumdung auf 50 Millionen Dollar verklagte.

REUTERS
Vor Gericht machte die Schauspielerin ihrem Ex-Mann bereits am ersten Tag schwere Vorwürfe.

Vor Gericht machte die Schauspielerin ihrem Ex-Mann bereits am ersten Tag schwere Vorwürfe.

Youtube/FOX 5 Washington DC

Darum gehts

  • Johnny Depp und Amber Heard befinden sich seit über zwei Wochen im Zivilprozess, in dem der 58-Jährige seine Ex-Frau wegen Verleumdung anklagt.

  • Am Donnerstag hat die 36-Jährige nun zum zweiten Mal vor Gericht ausgesagt.

  • Dabei machte sie dem «Fluch der Karibik»-Darsteller erneut schwere Vorwürfe. 

  • Er habe sie mit einer Flasche «immer und immer wieder» penetriert und damit vergewaltigt.

  • Der Sprecher des Schauspielers meinte jedoch, dass die Geschichten alle frei erfunden seien. 

Es ist der aufsehenerregendste Promi-Prozess des Jahres: Seit mehr als zwei Wochen liefern sich Johnny Depp und Amber Heard einen Kampf um Gerechtigkeit – und ihr Image. Während der 58-Jährige seine Beweisführung bereits abgeschlossen hat, steht diese Woche seine Ex-Frau im Zeugenstand – und auch am zweiten Tag der Befragung erhebt sie gegen den «Fluch der Karibik»-Darsteller schwere Vorwürfe. 

Unter anderem wirft die Schauspielerin ihrem Ex-Mann sexuellen Missbrauch vor. Die 36-Jährige beschreibt dabei, wie Depp sie während eines Streits mit einer zerbrochenen Flasche bedroht und mit einer anderen Flasche «immer und immer wieder» penetriert und damit vergewaltigt habe. Der Vorfall ereignete sich gemäss Heard im März 2015 in Australien – einen Monat nach ihrer Hochzeit. 

Schluchzend erzählte sie: «Er sagte immer wieder, dass er mich umbringen wird.» Am nächsten Morgen habe sie festgestellt, dass Depp mit Blut von seinem Finger, Lebensmitteln und Farbe im ganzen Haus «zusammenhanglose» Botschaften geschrieben habe. Sie sagte, sie wisse nicht, wie seine Fingerkuppe abgeschnitten wurde.

«Er sagte mir, er würde mir das Gesicht zerschneiden»

Mit ihrer Aussage widersprach sie den Schilderungen Depps, der gesagt hatte, dass die «Aquaman»-Darstellerin die Täterin bei dem Vorfall gewesen sei und ihm mit einer zerbrochenen Wodkaflasche eine Fingerkuppe abgetrennt habe. Heard zufolge hatte sie hingegen ihren Ex wegen dessen Alkoholkonsums zur Rede gestellt. Sie habe ihm eine Flasche aus der Hand gerissen und sie zwischen den beiden «auf den Boden geschleudert». Dazu schilderte sie: «Irgendwann hielt er eine zerbrochene Flasche gegen mein Gesicht, Halsbereich, an meinem Kiefer und er sagte mir, er würde mein Gesicht zerschneiden.» Er habe geschrien, dass Heard «sein Leben ruiniert» habe. 

Der Sprecher des 58-Jährigen argumentiert gegenüber TMZ hingegen, dass die Aussagen von Heard erfunden seien. Im Gegensatz zur Schauspielerin erzähle sein Mandant seit sechs Jahren immer die gleichen Geschichten über die mutmasslichen Gräueltaten seiner Ex-Frau. Bei Heard kämen jedoch ständig neue Details und Ungereimtheiten hinzu. Man freue sich nun auf das Kreuzverhör, in das die Depp-Anwälte Heard demnächst nehmen würden. Dann sei man sich sicher, dass die Ungereimtheiten ihrer Erzählungen ans Tageslicht kämen. 

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

Hol dir den People-Push!

Wenn du den People-Push abonnierst, verpasst du nichts mehr aus der Welt der Reichen, Schönen und der Menschen, bei denen nicht ganz klar ist, warum sie eigentlich berühmt sind.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «People» an – schon läufts.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(AFP)

Deine Meinung

281 Kommentare