Aktualisiert 29.06.2005 14:53

Jolie: Wohltätigkeitsarbeit gegen Egoismus

Angelina Jolie wünschte, ihre Therapeuten hätten sie in ihrer Kindheit in Afrika ausgesetzt, weil so eine Reise das Ende ihrer jahrelangen Selbstmisshandlungen bedeutet hätte.

von
wenn

Die «Mr. And Mrs. Smith»-Darstellerin behauptet, dass ihre Erfahrungen in der Wohltätigkeitsarbeit ihr beigebracht haben, weniger egoistisch zu sein und zu erkennen, dass es Menschen gibt, denen es noch viel schlechter geht als ihr. Aber die Ärzte, die Jolies persönlichen Problemen als Teenager auf den Grund gehen wollten, haben darauf beharrt, dass ihr Verhalten damit zu tun hat, dass sie aus einem zerrütteten Elternhaus kommt. Jolie: «Der Doktor hat wohl ständig über meinen Vater und meine Mutter geredet, während ich am Wochenende LSD nahm und unter meinen Sachen blutete. Ich glaube jetzt, wenn mich jemand mit 14 in Asien oder Afrika ausgesetzt hätte, hätte ich gemerkt, wie egozentrisch ich war und dass es ganz andere Sachen gibt, die man bekämpfen muss, Qualen und Tod. Ich hätte mich dann nicht so sehr selbst bekämpft. Ich wünschte, ich hätte gesehen, wie viele Menschen jeden Tag sterben und nichts dagegen tun können, als ich über Selbstmord nachdachte. Ich hätte zu schätzen gewusst, dass ich etwas dagegen tun kann.»

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.