EVZ-Star geschwächt: Josh Holden: Pfeiffersches Drüsenfieber

Aktualisiert

EVZ-Star geschwächtJosh Holden: Pfeiffersches Drüsenfieber

Josh Holden (30) gehört zwar zu Zugs besten Skorern (21 Spiele/24 Punkte), dominiert das Spiel aber bei weitem nicht so wie letzte Saison in Langnau (48 Spiele/69 Punkte). Der Grund dafür ist inzwischen klar.

von
Klaus Zaugg

Holden ist vermutlich schon

vor der Saison am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, an der gleichen Krankheit, die auch Roger Federer diese Saison stark geschwächt hat.

Die Spielervermittleragentur «4Sports & Entertainment» in Baar bestätigte auf Anfrage gegenüber 20 Minuten Online die vom EVZ geheim gehaltenen Beschwerden des kanadischen Stürmers, deren Ursachen offenbar erst bei einem Check während der Nationalmannschaftspause entdeckt worden sind. Man gehe aber davon aus, dass Holden nun nach und nach wieder hundertprozentig fit werde.

Müdigkeit dem harten Training zugeschrieben

Erste Anzeichen habe er schon im Sommer verspürt und er sei manchmal zwei oder drei Stunden auf dem Sofa eingeschlafen, erklärte Holden der «Neuen Luzerner Zeitung». Die Müdigkeit habe er dann nach seiner Ankunft in Zug dem harten Training von Trainer Doug Shedden zugeschrieben. Erst im Laufe der Nationalmannschaftspause im November diagnostizierten die Ärzte dann nach einem Bluttest das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Er müsse jetzt einfach seine Energien sorgfältig verwalten und reduziert trainieren, sagt Holden. Dann gehe es schon. «Ich muss mit dem Virus leben lernen», fügt der Torjäger an. Und: «Um mich vom Spielfeld fernzuhalten, müsste man mich an ein Spitalbett fesseln.» Gemäss Zugs Sportchef Patrick Lengwiler besteht keine Ansteckungsgefahr für die Mitspieler.

Holden hat in Zug einen mit zwei Millionen Franken dotierten Dreijahresvertrag. In der Saison 2003/04 hat er in der AHL bei St. John's bereits unter Trainer Doug Shedden erfolgreich gespielt. Holden ist auch daher ein Schlüsselspieler der Zuger. Trotz der Beschwerden gehört er zu den besten Skorern der Mannschaft, dominiert aber das Spiel nicht mehr ganz so wie letzte Saison in Langnau.

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