Zürcher Regierungsrat: Jositsch will nicht: Weg für Fehr frei
Aktualisiert

Zürcher RegierungsratJositsch will nicht: Weg für Fehr frei

Daniel Jositsch will sich nicht um die Nachfolge von Markus Notter im Zürcher Regierungsrat bewerben. Er wolle sich auf die nationale Politik und auf seine Tätigkeit als Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich konzentrieren, begründet er seinen Verzicht.

Daniel Jositsch (l.) und der mögliche Notter-Nachfolger Mario Fehr.

Daniel Jositsch (l.) und der mögliche Notter-Nachfolger Mario Fehr.

Nachdem Notter seinen Rücktritt angekündigt hatte, hatte sich erst ein parteiinterner Zweikampf zwischen Jositsch und Nationalrat Mario Fehr abgezeichnet. Mit Jositschs Verzicht scheint Fehr nun freie Bahn zu haben: «Ich gehe davon aus, dass ihn die Partei nominieren wird», sagte Jositsch zur NZZ. Allerdings können bis am 20. August auch noch andere Anwärter aus der SP gemeldet werden. Die Ersatzwahl für Notter findet am 3. April 2011 statt.

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