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Journalist erlebt Vorbereitung für eigene Beerdigung mit

Ein syrischer Journalist hat bei vollem Bewusstsein die Vorbereitungen für seine eigene Beerdigung miterlebt.

Wegen eines Albtraums konnte er sich nach dem Aufwachen weder bewegen noch konnte er sprechen.

«Ich war wie gelähmt», erklärte Nabil Ajub aus Damaskus gemäss einem Bericht der syrischen Zeitung «Al-Thawra» vom Dienstag. Er habe das Wehklagen seiner Ehefrau gehört und die Gespräche der Ärzte, die ihn im Spital untersuchten und anschliessend für tot erklärten.

«Dann haben sie meinen Körper gewaschen und das Totengebet gesprochen», berichtete er der Zeitung weiter. Erst als ihn seine Verwandten zum Friedhof gebracht hätten, habe er alle Energie zusammengenommen und gerufen: «Ich lebe noch». Die Trauergäste seien so schockiert gewesen, dass einige von ihnen weggelaufen seien.

(sda)

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