«Vaseline auf Kopf gestrichen» - Journalisten lachen Tränen wegen Vaseline-Spruch von Petkovic
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«Vaseline auf Kopf gestrichen»Journalisten lachen Tränen wegen Vaseline-Spruch von Petkovic

Rund 24 Stunden vor dem Achtelfinal-Anpfiff traten die beiden Trainer wie auch Nati-Captain vor die Presse in Bukarest. Das Highlight: Ein Spruch von Nati-Trainer Vladimir Petkovic.

von
Tobias Wedermann
(Bukarest)
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«Wir müssen mehr Laufen, mehr Zweikämpfe gewinnen und über uns hinauswachsen», fordert Vladimir Petkovic am Tag vor dem Achtelfinal-Kracher gegen Frankreich.

«Wir müssen mehr Laufen, mehr Zweikämpfe gewinnen und über uns hinauswachsen», fordert Vladimir Petkovic am Tag vor dem Achtelfinal-Kracher gegen Frankreich.

AFP
«Wir sind jetzt fokussiert und wir haben nur ein Ziel und das ist morgen gut zu spielen und weiterzukommen.»

«Wir sind jetzt fokussiert und wir haben nur ein Ziel und das ist morgen gut zu spielen und weiterzukommen.»

Claudio De Capitani/freshfocus
Bei der Mannschaft habe er eine mentale und physische Steigerung erlebt in den letzten Tagen.

Bei der Mannschaft habe er eine mentale und physische Steigerung erlebt in den letzten Tagen.

Getty Images

Darum gehts

  • Einen Tag vor dem Duell gegen den amtierenden Weltmeister sprechen Nati-Captain Granit Xhaka und Trainer Vladimir Petkovic mit den Medien.

  • Für beide ist der Weg zum Sieg klar: Die Nati über ihre Grenzen gehen und Frankreich darf keinen perfekten Tag haben.

«Ich habe es vor dem Turnier gesagt und sage es jetzt wieder: Diese Mannschaft ist bereit, Geschichte zu schreiben», sagt Nati-Captain Granit Xhaka einen Tag vor dem Achtelfinal-Kracher gegen Weltmeister Frankreich. Das Rezept klingt simpel. «Wir haben Frankreich analysiert. Ihre Schwächen wollen wir bestrafen und die Stärken so wenig wie möglich zulassen», so Xhaka. Es sei ein ganz grosses Spiel für das Team, den Staff und die ganze Schweiz. Im Gegensatz zum letzten Achtelfinal an der Russland-WM 2018 gegen Schweden sei der Trainer wie auch das Team viel ruhiger.

So präsentiert sich auch Petkovic an der Pressekonferenz vor dem Spiel. «Wir sind jetzt fokussiert und wir haben nur ein Ziel und das ist morgen gut zu spielen und weiterzukommen.» Er habe bei seinem Team eine mentale wie auch physische Steigerung wahrgenommen in den letzten Tagen. «Gegen Gegner wie Frankreich reichen 100 Prozent nicht von unserer Seite. Wir müssen mehr Laufen, mehr Zweikämpfe gewinnen und über uns hinauswachsen.» Zudem müsse man hoffen, dass Frankreich keinen perfekten Tag hat. Die Franzosen haben zudem Verletzungsprobleme auf der linken Verteidigungsposition. «Das ist Didier Deschamps Problem. Er hat genug Spieler und genug Qualität im Kader.»

«Bewundere seine Arbeit»: Deschamps schwärmt von Petkovic

Dann haut der Nati-Trainer noch einen raus und sorgt für gute Stimmung im Medienbereich der Arena Națională in Bukarest. Auf die Frage, wie Petkovic die Nebenschauplätze wie Coiffeur-Besuche ausgeblendet habe, antwortet er: «Ich bin das seit sieben Jahren gewohnt. Ich habe mir ein bisschen Vaseline auf den Kopf gestrichen. So konnte das Wasser ablaufen. Ich spürte nichts.» Diesen Vergleich nutzte Petkovic bereits im November 2016. Damals sagte er: «Man streicht sich mit Vaseline ein und lässt die Kritik abtropfen.» Die französischen Journalisten verstehen den Vergleich nicht, erhalten womöglich auch eine Übersetzung, die für sie wenig Sinn ergibt. Im Medienzentrum bricht lautes Gelächter aus – einige haben gar Tränen in den Augen, weil sie die Aussage so lustig finden.

Beim Frankreich-Trainer Didier Deschamps ist es am Sonntagabend weniger humorvoll während der Pressekonferenz. Dafür aber mit viel Lob für Petkovic: «Ich bewundere seine Arbeit. Er hat viel erreicht in den letzten Jahren.» Zudem warnt er vor einer starken Nati mit individueller Klasse. «Sie spielen sehr offensiv mit Embolo, Seferovic und Shaqiri. Im Mittelfeld sind sie mit Xhaka und Freuler gut besetzt.» Dennoch wolle man den Schweizern Probleme bereiten – «und natürlich eine Runde weiterkommen», so Deschamps.

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