Kathrin Hönegger: «JRZ wird die beste WG meines Lebens»
Aktualisiert

Kathrin Hönegger«JRZ wird die beste WG meines Lebens»

Seit Anfang Woche sammelt Kathrin Hönegger in der «Jeder-Rappen-Zählt»-Glasbox in Luzern für Mütter in Not. Mit 20 Minuten Online spricht sie über Hunger, Hygiene und Zickenkrieg.

von
Lorena Sauter

Kathrin Hönegger, Sie wagen sich in die «JRZ»-Glasbox. Warum tun Sie sich das an?

Hönegger: Ich habe noch nie etwas Sinnvolleres gemacht als für Mütter in Not zu arbeiten. JRZ reisst die ganze Schweiz mit, so kommt auch mein Motor richtig ins Laufen.

Sie moderieren sechs Tage lang, während 24 Stunden und ernähren sich von Suppe und Tee. Es gibt wohl Schöneres.

Ich bin nervös und gespannt, was auf mich zukommt. In Anbetracht der Existenzprobleme vieler Mütter ist das ein kleines Übel.

Wie bereiten Sie sich vor?

Ich habe eine Suppenwoche eingelegt. Wir würden die dünnste Suppe aller Suppen bekommen, warnten mich Anic und Nik bereits (lacht). Ich habe Panik davor, dass mein Bauch laut knurrt.

Auch hygienetechnisch wird das Leben in der Glasbox wohl eine Umstellung.

Wir haben eine Dusche und zum Glück bin ich nicht eitel. Dass ich mich auch ungeschminkt zeige, ist für die Zuschauer vielleicht nicht so lustig, für mich aber praktisch.

Erstmals hausen zwei Frauen gleichzeitig in der Glasbox. Ist Zickenkrieg vorprogrammiert?

Definitiv nicht. Das wird die beste WG meines Lebens.

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