Aktualisiert 21.03.2011 13:37

LibyenJubel in Bengasi

Der Entscheid der Vereinten Nationen für ein militärisches Vorgehen gegen Libyen ist in der Rebellenhochburg Bengasi im Osten des nordafrikanischen Landes begeistert gefeiert worden.

Menschen verfolgten in der Nacht im Zentrum von Bengasi die Abstimmung des UNO-Sicherheitsrates auf einer Grossbildleinwand mit. Als das Ergebnis verkündet wurde - das höchste Weltgremium billigte «alle notwendigen Massnahmen», um die Zivilbevölkerung in Libyen zu schützen -, brachen sie in Freudenstürme aus.

Sie riefen «Libyen! Libyen!» und schwenkten die rot-schwarz- grünen Fahnen der Vor-Gaddafi-Ära. Viele schossen in die Luft, auch Feuerwerksraketen stiegen hoch. Auch in Tobruk kam es zu Freudenkundgebungen.

Der stellvertretende libysche Aussenminister Chalid Kaim sagte in einer ersten Reaktion der Regierung des Machthabers Muammar al- Gaddafi in der Nacht zum Freitag, Tripolis wolle positiv mit der Entscheidung der UNO-Sicherheitsrats umgehen.

Die Regierung werde Zivilisten schützen. Die internationale Gemeinschaft solle eine Kommission entsenden, die sich mit der Lage im Land auseinandersetzen soll, forderte Kaim.

Gaddafi droht mit «Hölle»

Weniger konziliant äusserte sich Gaddafi selber. Er werde der Welt «das Leben zur Hölle machen», falls sein Land von ausländischen Mächten angegriffen werden sollte, drohte der Diktator.

«Er (der Westen) würde nie wieder Frieden haben», sagte der Diktator in einem am späten Donnerstagabend gesendeten Exklusivinterview des portugiesischen Fernsehsenders RTP.

Sollte die Welt verrückt handeln, werde man ebenso reagieren, warnte Gaddafi in dem etwa dreiminütigem Gespräch. Die EU-Staaten bezeichnete er als «Verräter», die der Propaganda aufgessen seien.

Keine «Okkupationstruppen»

Nach einer am Donnerstagabend (Ortszeit) in New York vom UNO- Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution sind Luftschläge und alle anderen «erforderlichen Massnahmen» zum Schutze der Zivilisten erlaubt, «mit Ausnahme von Okkupationstruppen».

Möglich wäre damit ein Angriff auf Bodenziele oder die Zerstörung der Luftwaffe am Boden durch Bomber oder Marschflugkörper. Die UNO- Mitgliedsstaaten dürfen auch individuell handeln.

Im Sicherheitsrat stimmten der Resolution zehn der 15 Mitgliedstaaten zu. Die anderen fünf, darunter auch die ständigen Mitglieder Russland und China sowie Deutschland, enthielten sich.

Einheiten am Sonntag bereit

Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle erklärte, Berlin stehe der «in der Resolution vorgesehenen Option einer militärischen Intervention in Libyen weiterhin äusserst skeptisch» gegenüber: «Wir sehen hier erhebliche Gefahren und Risiken».

Deutsche Soldaten würden sich an einem Militäreinsatz nicht beteiligen. Frankreich, Grossbritannien und die USA bereiteten unterdessen die Umsetzung des Flugverbots vor. Der französische Premierminister Francois Fillon sagte, Frankreich werde militärische Massnahmen innerhalb von Stunden unterstützen.

Aus Londoner Parlamentskreisen verlautete, britische Einheiten für Luftangriffe könnten sofort mobilisiert werden. Aus US- Regierungskreisen in Washington hiess es, man werde bis Sonntag oder Montag erste Einheiten einsatzbereit haben. (sda)

Ärzte ohne Grenzen zieht sich zurück Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) zieht sich aus Libyen zurück. Als Grund gibt die Hilfsorganisation mit Sitz in Genf die heftigen Kämpfe im Osten des nordafrikanischen Landes an. Darum würden die Teams von Ärzte ohne Grenzen aus Benghasi nach dem ägyptischen Alexandria zurückgezogen, teilte die Organisation am Dienstagabend mit. Sie werde weiterhin versuchen, die libyschen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. An der tunesischen Grenze würden die Flüchtlinge aus Libyen psychologisch unterstützt.

Ärzte ohne Grenzen zieht sich zurück Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) zieht sich aus Libyen zurück. Als Grund gibt die Hilfsorganisation mit Sitz in Genf die heftigen Kämpfe im Osten des nordafrikanischen Landes an. Darum würden die Teams von Ärzte ohne Grenzen aus Benghasi nach dem ägyptischen Alexandria zurückgezogen, teilte die Organisation am Dienstagabend mit. Sie werde weiterhin versuchen, die libyschen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. An der tunesischen Grenze würden die Flüchtlinge aus Libyen psychologisch unterstützt.

Ärzte ohne Grenzen zieht sich zurück Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) zieht sich aus Libyen zurück. Als Grund gibt die Hilfsorganisation mit Sitz in Genf die heftigen Kämpfe im Osten des nordafrikanischen Landes an. Darum würden die Teams von Ärzte ohne Grenzen aus Benghasi nach dem ägyptischen Alexandria zurückgezogen, teilte die Organisation am Dienstagabend mit. Sie werde weiterhin versuchen, die libyschen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. An der tunesischen Grenze würden die Flüchtlinge aus Libyen psychologisch unterstützt.

Ärzte ohne Grenzen zieht sich zurück Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) zieht sich aus Libyen zurück. Als Grund gibt die Hilfsorganisation mit Sitz in Genf die heftigen Kämpfe im Osten des nordafrikanischen Landes an. Darum würden die Teams von Ärzte ohne Grenzen aus Benghasi nach dem ägyptischen Alexandria zurückgezogen, teilte die Organisation am Dienstagabend mit. Sie werde weiterhin versuchen, die libyschen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. An der tunesischen Grenze würden die Flüchtlinge aus Libyen psychologisch unterstützt.

Ärzte ohne Grenzen zieht sich zurück Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) zieht sich aus Libyen zurück. Als Grund gibt die Hilfsorganisation mit Sitz in Genf die heftigen Kämpfe im Osten des nordafrikanischen Landes an. Darum würden die Teams von Ärzte ohne Grenzen aus Benghasi nach dem ägyptischen Alexandria zurückgezogen, teilte die Organisation am Dienstagabend mit. Sie werde weiterhin versuchen, die libyschen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. An der tunesischen Grenze würden die Flüchtlinge aus Libyen psychologisch unterstützt.

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