Nach dem Unfall: Jubla und Pfadi nicht besorgt
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Nach dem UnfallJubla und Pfadi nicht besorgt

Die grossen Schweizer Jugendverbände glauben nicht, dass sie wegen des tödlichen Seilbahnunglücks von Oetwil an der Limmat an Popularität einbüssen werden – etwa, weil besorgte Eltern ihre Kinder nicht mehr ins Lager schicken wollen.

Kerzen und Windräder wurden für die Achtjährige aufgestellt. Foto: amr

Kerzen und Windräder wurden für die Achtjährige aufgestellt. Foto: amr

«Wir haben gut eingespielte Strukturen, was die Kommunikation mit den Eltern anbelangt», so Roman Oester von Jungwacht Blauring (Jubla). Vor jedem Lager fänden Elternabende statt, bei denen auch auf Sicherheitsbedenken der Eltern eingegangen werde.

Noch einen Schritt weiter geht die Pfadibewegung. In vielen Abteilungen hat es einen eigenen, festen Elternrat, wie die Kommunikations-Verantwortliche Andrea Adam erklärt. Seilbahnen gehören zwar bei beiden Verbänden zum regulären Bestandteil von Lagern. Oester: «Wenn sämtliche Sicherheitsregeln beachtet werden, sind diese aber unbedenklich.» Allerdings: Das früher praktizierte Abseilen ist bei Jubla seit einiger Zeit verboten. (20 Minuten)

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