Juckreiz und üble Ekzeme: Vorsicht bei Henna-Tattoos
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Juckreiz und üble Ekzeme: Vorsicht bei Henna-Tattoos

Immer häufiger kehren Jugendliche nach den Ferien mit einem Henna-Tattoo in die Heimat zurück – und landen dann mit Allergien beim Hautarzt. Oft mit bösen Folgen.

«Besonders nach den Ferien kommen mehr Patienten mit Ekzemen von Henna-Tattoos in meine Praxis», sagt der St. Galler Dermatologe Christian Schuster. Silvio Dudli, Dermatologe aus St. Gallen, behandelte auch schon 12-Jährige. In arabischen Ländern etwa wird den Eltern erzählt, Henna-Tattoos seien harmlose Bemalungen, die wieder verschwinden würden. Doch bei Allergikern können nach ein paar Tagen an der Stelle des Tattoos heftige Hautausschläge auftreten. Bei empfindlichen Hauttypen kann sich das Ekzem gar auf den ganzen Körper ausbreiten. Die Ausschläge können laut Schuster derart jucken, dass die Patienten nachts kein Auge mehr zutun.

«Das Problem ist nicht das Henna, sondern der darin enthaltene Farbstoff», so Schuster. Dieser ist auch in schwarzen Haarfärbemitttel zu finden. Ohne Behandlung kann der Ausschlag über längere Zeit anhalten. Und es kann noch schlimmer kommen. «Von der Allergie Betroffene könne in ihrer Berufswahl eingeschränkt werden», so Schuster. Eine Stelle als Coiffeuse etwa komme kaum noch in Frage.

(lun)

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