Nahost: Jüdische Siedler wollen wieder bauen

Aktualisiert

NahostJüdische Siedler wollen wieder bauen

Bald läuft der israelische Baustopp für Siedlungen aus. Siedler im Westjordanland bereiten sich auf ein Ende des Moratoriums vor. Bilder einer für Sonntag geplanten Grundsteinlegung könnten die Nahost-Gespräche platzen lassen.

Israelische Siedlungen sind der grösste Stolperstein in den aktuellen Friedensgesprächen - neue Bauten könnten eine neue Gewaltspirale auslösen.

Israelische Siedlungen sind der grösste Stolperstein in den aktuellen Friedensgesprächen - neue Bauten könnten eine neue Gewaltspirale auslösen.

Der israelische Abgeordnete Danny Danon erklärte, die Siedler hätten bereits Baumaterial in die Siedlung Revava gebracht. Dort sei für Sonntag die Grundsteinlegung für ein neues Viertel geplant.

Das Ende des Moratoriums, das Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor zehn Monaten verhängt hatte, dürfte die gerade erst begonnenen Nahost-Friedensgespräche in eine ernste Krise stürzen.

Eine Verlängerung der Beschränkung der Bautätigkeiten in den Siedlungen hat Netanjahu abgelehnt. Die Palästinenser haben dagegen angekündigt, die Gespräche abzubrechen, sollte in den Siedlungen wieder gebaut werden. (dapd)

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