Aktualisiert 16.02.2004 21:28

Jukos: Aktien als «Lösegeld» für Chodorkowski und Lebedew

In der Affäre um den grössten russischen Ölkonzern Jukos sind die Aktionäre der Mutter-Holding Menatep bereit, ihre Aktien im Austausch für die Freilassung des früheren Jukos-Chefs und Mehrheitsaktionärs Chodorkowski und den ebenfalls inhaftierten Menatep-Präsidenten Lebedew aufzugeben.

Chodorkowski sitzt seit Oktober in Haft, weil ihm die russischen Staatsanwälte Betrug, Steuerhinterziehung und Dokumentenfälschung vorwerfen.

Die Affäre wird als Machtkampf zwischen der Regierung und einflussreichen Geschäftsleuten gewertet.

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