Wikileaks: Julian Assange kommt nach Genf
Aktualisiert

WikileaksJulian Assange kommt nach Genf

Julian Assange, Gründer der Internetplattform Wikileaks, wird Donnerstag in Genf erwartet. Sein Besuch in der Schweiz ist von erhöhten Sicherheitsmassnahmen begleitet.

Wikileaks-Gründer Julian Assange muss hohe Sicherheitsmassnahmen in Kauf nehmen.

Wikileaks-Gründer Julian Assange muss hohe Sicherheitsmassnahmen in Kauf nehmen.

In Genf will der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, über die von der US-Armee begangenen Menschenrechtsverletzungen im Irak berichten. Eingeladen wurde Assange vom Institut international pour la paix, la justice et les droits de l'Homme (IIPJDH). Am Donnerstagmorgen wird Assange eine Medienkonferenz im Schweizer Presseclub geben.

Assange hatte als Bedingungen für sein Kommen spezielle Sicherheitsmassnahmen verlangt. Der Wikileaks-Gründer wird von zwei Bodyguards begleitet. Zudem wird die Polizei für internationale Sicherheit das Gebäude bewachen. In welchem Hotel Assange absteigen wird, bleibt geheim.

Am Freitagnachmittag ist eine Veranstaltung im UNO-Gebäude mit Assange vorgesehen, die von verschiedenen NGOs organisiert wurde. Die Internetplattform Wikileaks hatte gegen 500 000 vertrauliche Dokumente zum Irak- und Afghanistankrieg publiziert, die unter anderem Folterungen dokumentieren. (sda)

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