Merrill Lynch: Julius Bär baut 100 Stellen in Genf ab
Aktualisiert

Merrill LynchJulius Bär baut 100 Stellen in Genf ab

Im Rahmen der Eingliederung von Merrill Lynch baut Julius Bär weltweit 400 Stellen ab. In Genf sind 100 Arbeitsplätze davon betroffen.

von
laf
Julius-Bär-CEO Boris Collardi kündigte den Abbau im Interview an.

Julius-Bär-CEO Boris Collardi kündigte den Abbau im Interview an.

Der Gewinn von Julius Bär ist im vergangenen Jahr um 30 Prozent eingebrochen. Ein Grund dafür war die Übernahme der internationalen Vermögensverwaltung von Merril Lynch. Im Rahmen der Eingliederung der ehemaligen Schweizer Merrill-Lynch-Tochter baut Julius Bär nun rund 100 Stellen in Genf ab, wie CEO Boris Collardi in einem Interview mit der Zeitung «L'Agefi» erklärte.

Man habe die Angestellten bereits über den Stellenabbau informiert und sei ausserdem dabei, einen Sozialplan zu erstellen, so Collardi. Ende Mai 2013 hatte Julius Bär die Merril Lynch Bank (Schweiz) übernommen.

Schon an der Medienkonferenz zum Jahresergebnis am Montag hatte Collardi einen Stellenabbau angekündigt. Weltweit werde man 400 Stellen abbauen, hiess es. «Genf ist leider stärker vom Abbau betroffen», so Collardi nun im Interview.

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