Investition: Julius Bär kauft ING Bank

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InvestitionJulius Bär kauft ING Bank

Die Privatbankengruppe Julius Bär übernimmt die ING Bank (Suisse) SA mit Hauptsitz in Genf. Der Kaufpreis beträgt 520 Millionen Franken in bar einschliesslich Überschusskapital von 170 Millionen Franken.

Die ING Bank, die 310 Mitarbeitende beschäftigt, wird in die Bank Julius Bär integriert, wobei von Synergien vor Steuern in der Höhe von jährlich 35 Millionen Franken ausgegangen wird. Per Ende August 2009 betreute die ING Bank Kundenvermögen von 15 Milliarden Franken. Die Akquisition ist voraussichtlich schon im Jahr 2010 ergebnisneutral, wie es weiter heisst. Bereits ab 2011 wird mit einer markanten Steigerung des Gewinns pro Aktie gerechnet, der im Jahr 2012 einen hohen einstelligen Prozentbetrag erreichen dürfte.

Vormachtstellung wird ausgebaut

Mit der Übernahme und daraus resultierenden verwalteten Vermögen von insgesamt über 160 Milliarden Franken per August 2009 wird Julius Bär ihre Position als führende reine Private Banking Gruppe in der Schweiz weiter stärken. Vorbehältlich behördlicher Genehmigung soll die Transaktion im ersten Quartal 2010 abgeschlossen werden. (dapd)

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