Aktualisiert

ZentralschweizJunge Forscher räumen ab

Am Samstag sind die besten Schweizer Jungforscher ausgezeichnet worden. Mit dabei waren fünf Zentralschweizer – ein Urner erhielt gar den Historia-Sonderpreis.

von
Lukas Nef
Erfolgreiche Jungforscher: Flavio Poletti und Gisela Ledergerber.

Erfolgreiche Jungforscher: Flavio Poletti und Gisela Ledergerber.

Jugendliche aus der ganzen Schweiz hatten im Rahmen des Wettbewerbs Schweizer Jugend forscht wissenschaftliche Arbeiten eingesandt. Am Samstag wurden die Besten in Basel ­prämiert, darunter auch fünf ­Zentralschweizer. Eine von ihnen ist die 19-jährige Gisela ­Ledergerber aus Schenkon: Sie erforschte den Einfluss von Handystrahlen auf das Wachstum von Gartenkresse. «Insgesamt habe ich 3200 Garten­kressepflänzchen ausgemessen», sagte Ledergerber. Eine Erkenntnis sei, dass die bestrahlten Kressepflanzen nach sechs ­Tagen bis zu einem halben Zentimeter kürzer waren als die abgeschirmten. Ihre Arbeit wurde mit einem «sehr gut» ausgezeichnet. Neben Ledergerber wurden auch Patrick Bieri (Stans), Simon Bettler (Steinen) und Markus Schalch (Schübelbach) prämiert.

Eine besondere Ehre wurde Flavio Poletti (19) aus Attinghausen zuteil. Er hat für seine Arbeit über die politischen Verhältnisse in Erstfeld nach dem Landesstreik 1919 den Historia-Sonderpreis ­gewonnen. «Ich hatte schon ein bisschen Herzklopfen, als die Jury meinen Namen ausgerufen hat», so Poletti. Er darf nun an einer ­Tagung der internationalen Youth Academy mit historischem Hintergrund teilnehmen.

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