Statistik Zürich: Junge Frauen gehen häufiger wählen
Aktualisiert

Statistik ZürichJunge Frauen gehen häufiger wählen

Eine statistische Auswertung der Stadt Zürich hat ergeben: Bei den 18- bis 30-Jährigen gehen Frauen häufiger an die Urne als Männer.

Bei den 18- bis 30-Jährigen gehen die Frauen häufiger an die Urne.

Bei den 18- bis 30-Jährigen gehen die Frauen häufiger an die Urne.

Keystone/Walter Bieri

Bei den Zürcher Gemeinde- und Stadtratswahlen und den Abstimmungen vom 4. März haben die städtischen Statistiker ermittelt: Bei den 18- bis 30-Jährigen gehen die Frauen häufiger an die Urne. Allgemein aber gilt wie bis anhin, dass die älteren Stimmberechtigten häufiger abstimmen.

Die statistische Auswertung der Teilnahme am Urnengang vom 4. März hat unter anderem ergeben, dass in der Gruppe der 76-jährigen Stadtzürcher Männer die Stimmbeteiligung 76 Prozent betrug. Mit dem 77. Altersjahr nehme die Stimmbeteiligung aber wieder ab.

Innerhalb der Quartiere grosse Unterschiede

Unter den jungen Stimmberechtigen im Alter von 18 bis 30 Jahren war die Beteiligung der Frauen (46 Prozent) höher als jene der Männer (43 Prozent). Nimmt man alle Stimmberechtigten zusammen, gehen die Männer aber häufiger (59 Prozent) an die Urne als die Frauen (56,5 Prozent), wie es in einer Mitteilung der Stadt Zürich heisst.

Innerhalb der Stadtquartiere gab es grosse Unterschiede bei der Stimmbeteiligung. Gaben in Fluntern, Hottingen und Oberstrass über zwei Drittel der Berechtigten ihre Stimme ab, waren es in Hirzenbach, Schwamendingen-Mitte und Seebach weniger als die Hälfte. (sda)

Deine Meinung