Junge überlebt mit Messer im Kopf
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Junge überlebt mit Messer im Kopf

Zehn Zentimeter tief drang das Buttermesser in den Schädel des 11-jährigen Tyler aus Vancouver (USA) ein. Dass er es nicht herauszog, rettete ihm das Leben.

Tyler Hemmert spielte am letzten Sonntag in einem Park in Vancouver (US-Staat Washington), als ein anderer Junge plötzlich wütend wurde und ein Buttermesser auf ihn warf. Die Klinge traf Tyler an der rechten Seite des Kopfes und senkte sich rund zehn Zentimeter tief in den Schädel, wie der Onlinedienst Katu.com berichtet.

«Ich langte da hinauf; ich wusste nicht, dass es reingegangen war», erzählte Tyler später. «Ich berührte es und dann guckte ich hin und konnte den Griff sehen. Da geriet ich in Panik.»

Tyler tat dennoch instinktiv das einzig Richtige: Statt das Messer herauszuziehen, rannte er aus dem Park und bat eine Anwohnerin um Hilfe. Mit der Ambulanz wurde er ins Spital gefahren, wo man das Messer entfernte und die Wunde mit fünf Stichen nähte.

Der Junge, der nach Tylers Angaben das Messer geworfen hatte, wurde von der Polizei ausfindig gemacht. Er durfte später mit seiner Mutter wieder nach Hause gehen. Ein Jugendanwalt wird den Fall untersuchen und entscheiden, ob gegen ihn Anklage erhoben wird.

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