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Junger Mann gesteht vor Gericht Enthauptung der Mutter

Ein 22-Jähriger hat am am Montag vor dem Landgericht München gestanden, seine Mutter mit einem Samurai-Schwert geköpft zu haben.

Als Motiv für die Tat im Juni letzten Jahres nannte der Angeklagte zum Prozessauftakt Wut über den Rauswurf aus der elterlichen Wohnung.

Der zwei Mal durch die Prüfung gefallene Kaufmannslehrling erklärte, er habe mit seiner Mutter nie über seine Probleme in der Ausbildung und mit Drogen reden können. Die Mutter habe ihm eine Frist von einer Woche gesetzt und lächelnd gesagt, sie freue sich, wenn er endlich aus dem Haus sei. Zunächst habe er sich selbst das Schwert in die Brust stossen wollen, dann habe sein Zorn auf die Mutter obsiegt.

«Ich konnte nicht verstehen, warum es ihr Spass gemacht hat, mir immer Steine in den Weg zu legen», klagte der junge Mann. Von hinten habe er die 50 Jahre alte Frau enthauptet. Dann rief er die Polizei und beschuldigte seinen 66-jährigen Vater des Verbrechens. Erst später gab er die Bluttat zu.

Als Jugendlicher hatte der Angeklagte mehrere Selbstmordversuche begangen. Das Urteil soll am 25. März fallen. (dapd)

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