Aktualisiert

Jungpolitiker wollen legale Sprayerzonen

Die Jungen Alternativen (JA!) fordern öffentliche Flächen für Graffiti in der Berner Innenstadt.

«Sprayer brauchen legale Plätze für ihre Kunst», findet Anne Wegmüller von den JA!. «Dadurch gibt es viel weniger Schmierereien.» Abklärungen beim Jugendamt laufen bereits. Die Jungpolitiker wollen dazu auch einen politischen Vorstoss einreichen. Auf diese Weise solle der «sinnlose Sauberkeitsfanatismus» von Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät bekämpft werden.

Tschäppät selbst räumt der politischen Forderung wenig Chancen ein. Das Problem werde so nicht gelöst, sagt Tschäppät: «Für Sprayer ist die Illegalität Teil des kulturellen Ausdrucks.» Dass die Sprayer auf legale Zonen umsteigen würden, sei deshalb eher unwahrscheinlich. Ab heute werden Graffiti in der Berner Innenstadt konsequent weggeputzt.

(ram)

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