Aktualisiert 15.02.2018 22:41

Calanda-RudelJungwolf in Graubünden von Zug überfahren

Ein Wolf des Calandarudels ist unter einen Zug der rhätischen Bahn geraten. Der Kadaver wurde zur genetischen Analyse der Universität Bern übergeben.

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Die Jungwölfe des Calanadamassivs aufs Entdeckungstour. (Archivbild)

Die Jungwölfe des Calanadamassivs aufs Entdeckungstour. (Archivbild)

Keystone
Das Calanda-Wolfsrudel kommt den Menschen zu nahe: Einige der rund zehn Tiere wagen sich in Siedlungen vor. (14. August 2015)

Das Calanda-Wolfsrudel kommt den Menschen zu nahe: Einige der rund zehn Tiere wagen sich in Siedlungen vor. (14. August 2015)

kein Anbieter/Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Obwohl es bisher keine gefährlichen Situationen für Menschen gab, stufte das Bafu das Verhalten einiger Wölfe als problematisch ein.

Obwohl es bisher keine gefährlichen Situationen für Menschen gab, stufte das Bafu das Verhalten einiger Wölfe als problematisch ein.

Keystone

Die Zivilisation ist einem jungen Calandawolf zum Verhängnis geworden. Der am Calandamassiv bei Chur letztes Jahr in freier Wildbahn geborene Jungwolf ist am Donnerstag in der Vorderrheinschlucht von einem Zug überfahren worden.

Die Kollision mit dem Zug der Rhätischen Bahn wurde umgehend gemeldet und das Tier konnte von der Wildhut geborgen werden, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Der Kadaver wird zur weiteren Untersuchung, namentlich zur genetischen Analyse, dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben.

Es ist bereits der zweite Jungwolf aus dem Calanda-Rudel, der vor einen Zug geriet. 2013 war ein ausgewandertes einjähriges Tier am Lago Maggiore auf den Geleisen verendet. (sda)

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