Juni: Zu warm und zu regnerisch
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Juni: Zu warm und zu regnerisch

Der Monat Juni war in der Schweiz zu warm und zu regnerisch. Entsprechend wenig zeigte sich die Sonne: Nur gerade in den östlichen Alpen schien sie vereinzelt mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Der Juni war vor allem im Osten deutlich wärmer als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990, wie der heute veröffentlichte Witterungsflash für den Monat Juni von MeteoSchweiz zeigt.

Der Wärmeüberschuss betrug dort meist zwei Grad und mehr, im Engadin und im Mendrisiotto sogar bis drei Grad. In den übrigen Regionen war der Monat meist weniger als zwei Grad zu warm, im Nordtessin und im Misox betrug der Wärmeüberschuss teils nur ein Grad.

Deutlich mehr als normal regnete es. Am Juranordfuss, im Jura westlich der Birs, im westlichen Mittelland, im südlichen Wallis, im Sopraceneri und im Rheinwald fiel mehr als das anderthalbfache, lokal sogar mehr als das Doppelte der normalen Juni-Niederschlagsmenge. Wegen den Gewittern waren aber die Niederschlagsmengen örtlich teils sehr unterschiedlich. Verbreitet nur wenig mehr als die normale Regensumme wurde im Mittelland östlich vom Napf, am zentralen und östlichen Alpennordhang, im Unterengadin und im Münstertal registriert. Dort blieben die Monatssummen vereinzelt sogar unterdurchschnittlich.

Weniger als üblich zeigte sich im Juni die Sonne im Westen und Süden, besonders aber im Jura und am Alpensüdhang. Vereinzelt geringfügig überdurchschnittlich war die Sonnenscheindauer lediglich in den östlichen Alpen. (dapd)

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