Aktualisiert 09.12.2007 09:25

Juristisches Nachspiel der Luzerner Massenverhaftung

Die Massenverhaftung der Luzerner Polizei vom Samstag vor einer Woche hat ein Nachspiel: Viele der Verhafteten wollen gegen das rigorose Vorgehen der Polizei klagen.

Viele der Opfer der rigorosen Polizeiaktion von Luzern hatten sich ausziehen müssen und sprachen von menschenunwürdigen Umständen in der Zivilschutzanlage Sonnenberg, wie 20minuten.ch letzte Woche berichtet hatte.

Jetzt wollen die Verhafteten gegen die Polizei eine Aufsichtsbeschwerde erheben. Das berichtet der «SonntagsBlick» in Berufung auf den Jurist Andreas Gschwend, der die Verhafteten in rechtlichen Fragen berät.

Sie würden nächste Woche eine Aufsichtsbeschwerde bei der Luzerner Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer-Horst sowie Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli einreichen. Zudem soll eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs folgen, weil sich Verhaftete nackt ausziehen mussten.

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