Aktualisiert 05.07.2012 08:50

HilfeschreiJuschni wendet sich verzweifelt an Agassi

Michail Juschni hat gegen Roger Federer im Viertelfinal von Wimbledon keine Chance. Verzweifelt bittet der 30-jährige Russe Andre Agassi, der in der Royal Box sitzt, um Hilfe. Ohne Erfolg.

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Michail Juschni war nicht zu beneiden. Im Viertelfinal von Wimbledon wurde der Russe von Roger Federer regelrecht vorgeführt. Egal, was Juschni ausprobierte, egal wie oft er den Ball zurückspielte - Federer hatte die passende Antwort. Das Verdikt war klar: 1:6, 2:6 und 2:6.

Nachdem der Russe mit 1:6 und 2:6 im Hintertreffen lag und beim Stand von 0:2 im dritten Satz einen Breakball gegen sich hatte, suchte er Hilfe bei einer Tennis-Legende. In der Royal Box erblickte er Andre Agassi. «Kannst du mir sagen, was ich hier unten tun soll?», wandte sich der 30-Jährige mit einem Lachen auf dem Gesicht an den achtfachen Grand-Slam-Sieger. Das Publikum auf dem Centre Court goutierte die sympathische Aktion des Russen mit Applaus. Agassi strahlte danach über beide Backen und lief sogar etwas rot an. Gesagt hat der US-Amerikaner offenbar nichts.

Juschni zottelte von dannen, schnappte sich zwei neue Bälle und spielte weiter. Er musste auch den dritten Satz an einen grossartig aufspielenden Federer abgeben und schied aus. Auch das 14. Aufeinandertreffen mit dem Schweizer endete in einer Niederlage.

Troicki kriegte die Hilfe ohne zu fragen

Bereits im Achtelfinal kam es zu einer ähnlichen Szene. Der Serbe Viktor Troicki war im Wimbledon-Achtelfinal gegen Landsmann Novak Djokovic absolut chancenlos. 3:6, 1:6 und 0:1 lag die Weltnummer 34 nach nur 61 Minuten bereits zurück, als er von einem Zuschauer Unterstützung erhielt. «Spiel ihm auf die Rückhand, Viktor», tönte es aus dem Publikum.

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