Juschtschenko bekräftigt Vergiftungsvorwurf

Aktualisiert

Juschtschenko bekräftigt Vergiftungsvorwurf

Der ukranische Oppositionsführer Viktor Juschtschenko führt seine rätselhafte schwere Erkrankung nach wie vor auf eine Vergiftung zurück.

Er sei sich immer sicherer, dass er aus politischen Gründen getötet werden sollte, sagte Juschtschenko am Freitag in Kiew.

Er befinde sich nun auf dem Weg zur vollständigen Genesung. In den kommenden Tagen sei mit neuen Analyse-Ergebnissen zu rechnen, die Aufschluss über die Art des Giftes geben könnten. Juschtschenko war im September krank geworden. Die mysteriöse Erkrankung hat ihn schwer gezeichnet.

Der Oppositionpolitiker hatte bisher gesagt, er sei unmittelbar nach einem Treffen mit dem ukrainischen Geheimdienstchef krank geworden. Die Regierungsseite weist die Vorwürfe zurück.

Eine Wiener Klinik, die Juschtschenko behandelte, wollte die Möglichkeit einer Vergiftung bisher weder bestätigen noch ausschliessen. Juschtschenkos Krankheit sorgte für viel Aufsehen im Wahlkampf.

(sda)

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