Justine Henin-Hardenne gewinnt French Open
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Justine Henin-Hardenne gewinnt French Open

Die Belgierin Justine Henin-Hardenne hat das Finalspiel am French Open gegen die Russin Svetlana Kuznetsova 6:4, 6:4 gewonnen.

Justine Henin-Hardenne hat im French Open als erste Spielerin seit Steffi Graf 1996 ihren Titel erfolgreich verteidigt. Die Belgierin schlug im Final die Russin Swetlana Kusnezowa 6:4, 6:4 und triumphierte in Roland Garros zum dritten Mal.

Für ihren insgesamt fünften Grand-Slam-Titel genügte Henin Hardenne eine Durchschnittsleistung, denn das Geschehen auf dem Court Central vermochte nur in den seltensten Fällen hohen Ansprüchen zu genügen. Ohne selber zu überzeugen, führte die Wallonin im ersten Satz schnell 4:1. Charakteristisch für den bis zu jenem Zeitpunkt schwachen Auftritt von Kusnezowa war, dass sie die beiden Breaks jeweils mit Doppelfehlern einleitete.

Die beste Phase hatte Kusnezowa zu Beginn des zweiten Satzes, als sie zehn Punkte in Folge gewann. Mehr als ein kurzer Hoffnungsschimmer für die US-Open-Siegerin 2004 war dies allerdings nicht. Die 21-Jährige aus St. Petersburg gab umgehend ihren Aufschlag ab. Mit dem Break zum 4:3 stellte Henin Hardenne die Weichen endgültig auf Sieg. Im letztjährigen French Open war die 23-Jährige von der Russin deutlich mehr gefordert worden. Im Achtelfinal hatte sie sich erst nach dreieinviertel Stunden und zwei abgewehrten Matchbällen durchsetzen können.

Henin Hardenne ist die erst neunte Spielerin seit 1925, die das French Open dreimal gewinnen konnte. Vor 1925 stand das Turnier ausschliesslich den Einheimischen beziehungsweise Mitgliedern französischer Tennisklubs offen.

French Open. Final Frauen: Justine Henin-Hardenne vs. Svetlana Kuznetsova 6:4, 6:4.

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