Zug: Justizskandal: Kein Verfahren

Aktualisiert

ZugJustizskandal: Kein Verfahren

Die Untersuchung zum Zuger Justizskandal ist vorläufig eingestellt worden, obwohl die Abklärungen des ausserordentlichen Staatsanwalts Beat Fehr eine Erhärtung des Verdachts auf Amtsverletzung ergeben hatten.

Aber: «Der Kreis der in Frage kommenden Personen konnte nicht eingeschränkt und somit kein konkreter Tatverdächtiger ermittelt werden», sagt Fehr. Es gäbe keine weiteren Ermittlungsansätze.

Vor rund einem Jahr wurde bekannt, dass im Kanton Zug während 30 Jahren in 188 Fällen die Strafen nicht vollzogen wurden. Wenig später wurden Details dazu aus einem vertraulichen, internen Bericht wörtlich in der «Weltwoche» abgedruckt. In der Folge hätte der ausserordentliche Staatsanwalt Fehr feststellen sollen, wer die Informationen weitergegeben hatte.

sen

Deine Meinung