Juweliere erhalten Schutz vor Rammbockräubern
Aktualisiert

Juweliere erhalten Schutz vor Rammbockräubern

Die Juweliere an der Zürcher Bahnhofstrasse schützen sich mit Sitzbänken gegen Rammbockräuber. Die Stadt platziert neue Sitzbänke so, dass die gefährdeten Geschäfte zusätzlichen Schutz erhalten.

Die Stadt rüstet an der Bahnhofstrasse in Sachen Sitzbänken auf. Die Zahl erhöht sich von heute 50 auf 70. Zudem werden die Bänke neu ausgerichtet und vereinheitlicht. Die Beschaffung kostet 120 000 Franken. Die Arbeiten dauern bis Mitte August.

An der Zürcher Bahnhofstrasse stehen heute viele verschiedene Sitzbänke, wie das Tiefbauamt am Dienstag mitteilte. Manche der Sitzgelegenheiten seien stark abgenutzt, andere gar beschädigt.

Nun will die Stadt Zürich zwischen Bürkliplatz und Bahnhofplatz einheitliche Bänke aufstellen. Verwendet wird der Sitzbank-Typ, der bereits an der unteren Bahnhofstrasse steht. Zudem sollen die Bänke neu ausgerichtet werden: Sie stehen künftig senkrecht zur Fahrbahn und Rücken an Rücken.

Ausnahme bei Tramhaltestellen

Eine Ausnahme sind die Tramhaltestellen: Hier werden die Sitzelemente parallel zu den Gleisen angeordnet. Die Sitzenden haben so den Überblick über ankommende und wegfahrende Fahrzeuge.

Die Bänke werden in der bestehenden Baumachse um die Kandelaber platziert. Unter den Bäumen werden aber keine mehr aufgestellt - dies erleichtert den Unterhalt. Bei den Kandelabern verschmutzen die Sitzelemente weniger rasch als unter den Bäumen.

Zudem sollen die Bänke auch einen Schutz vor Rammbockeinbrüchen bieten: Wo möglich werden sie so positioniert, dass die gefährdeten Geschäfte einen zusätzlichen Schutz erhalten. Die Arbeiten dauern von Ende Juli bis Mitte August.

(sda)

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