Aktualisiert 18.12.2019 10:38

Goo HaraK-Pop-Star (28) tot in Wohnung aufgefunden

Die koreanische Sängerin Goo Hara wurde am Sonntag leblos in ihrer Wohnung gefunden. Die Polizei untersucht nun die Todesursache.

von
doz
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Goo Hara war ein Star in der K-Pop-Szene.

Goo Hara war ein Star in der K-Pop-Szene.

Instagram/koohara
Sie wurde am Sonntag tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

Sie wurde am Sonntag tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

Instagram/koohara
Woran die 28-Jährige gestorben ist, ist unklar.

Woran die 28-Jährige gestorben ist, ist unklar.

Instagram/koohara

Die K-Pop-Sängerin Goo Hara wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden, wie die Polizei in Seoul am Sonntag mitteilte. Die 28-Jährige war als Mitglied der K-Pop-Gruppe Kara zusammen mit den Sängerinnen Park Gyu-ri und Han Seung bekannt geworden und veröffentlichte nach dem Ende von Kara eine eigene Solo-EP mit Namen «Alohara».

Die Polizei untersucht nun die Todesursache der Sängerin, wie «Independent» schreibt. Vor wenigen Monaten postete Hara besorgniserregende Nachrichten auf ihrem Instagram-Account. Dort schrieb sie: «Ich tue so, als sei ich nicht müde, wenn ich es doch bin und ich tue so, als fühlte ich keine Schmerzen, wenn ich sie doch fühle» und «Nachdem ich so viele Jahre in Unterdrückung gelebt habe, sehe ich von aussen her gut aus, aber es fühlt sich an, als ob ich von innen her zerbreche».

Noch vor einem Tag postete die Koreanerin ein Bild, auf dem sie ohne Make-up und im Bett liegend zu sehen ist. Dazu schrieb sie: «Gute Nacht». Vor nur sechs Monaten hatte die Sängerin versucht, sich das Leben zu nehmen.

Goo Hara's Song «Choco chip Cookies» (Video: Youtube)

Haras Tod folgt nur einen Monat auf das Ableben des 25-jährigen K-Pop-Stars Sulli. Die Sängerin war von ihrem Manager tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Auch sie hatte sich vor ihrem Tod öfter über ihre psychischen Probleme geäussert. In einem früheren Insta-Post erzählte Sulli, dass sie «unter Panikattacken sowie sozialer Phobie» leide.

Suizidgedanken? Hier finden Sie Hilfe

Beratung:

Dargebotene Hand, Tel. 143, (143.ch)

Angebot der Pro Juventute: Tel. 147, (147.ch)

Kirchen (Seelsorge.net)

Anlaufstellen für Suizid-Betroffene:

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils (Nebelmeer.net);

Refugium – Geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene nach Suizid (Verein-refugium.ch);

Verein Regenbogen Schweiz (Verein-regenbogen.ch).

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