17.06.2020 19:21

Weiterer Todesfall in der SzeneK-Pop-Star stirbt mit 28 Jahren

Der koreanische Sänger Yohan ist jung gestorben. Sein Schicksal reiht sich an weitere mysteriöse Todesfälle in der K-Pop-Szene.

von
Katja Fässler
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Yohan, mit bürgerlichem Namen Kim Jeong-hwan, starb am 16. Juni – Todesursache unbekannt.

Yohan, mit bürgerlichem Namen Kim Jeong-hwan, starb am 16. Juni – Todesursache unbekannt.

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Im Dezember 2019 wurde der 27-jährige Cha In Ha tot in seinem Zuhause aufgefunden.

Im Dezember 2019 wurde der 27-jährige Cha In Ha tot in seinem Zuhause aufgefunden.

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Er war Sänger und Schauspieler.

Er war Sänger und Schauspieler.

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Yohan war seit 2017 Teil der K-Pop-Band TST. Nun ist der gerade einmal 28-Jährige tot, wie das südkoreanische Fernsehen berichtet. Die Todesursache ist nicht bekannt. Die Beerdigung wird am 18. Juni stattfinden.

Yohan, mit bürgerlichem Namen Kim Jeong-hwan, kam 2017 nach der Trennung seiner ersten Band NOM (No Other Man) zu TST. Die Band veröffentlichte im Januar ihre vierte Single «Countdown».

Auf Instagram zeigen sich Fans schockiert über den plötzlichen Tod ihres Idols und nehmen unter seinem letzten Beitrag Abschied. «Ich werde für dich beten und mich immer an dich erinnern», kommentiert einer seiner Follower.

Weitere Todesfälle

Yohans Schicksal reiht sich an weitere, mysteriöse Todesfälle in der K-Pop-Szene (siehe Bildstrecke). In der am Wochenende ausgestrahlten Episode von «Galileo Bic Pictures» wird aufgezeigt, wie hart das Leben der speziell durch kommerzielle Hit-Fabriken ausgebildeten Stars ist.

Der Druck ist enorm. Schönheitsoperationen und Kontaktverbote zu Freunden und Familie stehen an der Tagesordnung. Ein Druck, mit dem viele der jungen Menschen nicht klar kommen. Im weltweiten Vergleich habe das Land die viertgrösste Suizidrate, heisst es im Bericht weiter. In nur zwei Monaten starben 2019 drei K-Pop-Stars in ihren 20ern – mutmasslich durch Selbstmord.

Suizidgedanken? Hier finden Sie Hilfe

Beratung:

Dargebotene Hand, Tel. 143, (143.ch)

Angebot der Pro Juventute: Tel. 147, (147.ch)

Kirchen (Seelsorge.net)


Anlaufstellen für Suizid-Betroffene:

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils (Nebelmeer.net);

Refugium – Geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene nach Suizid (Verein-refugium.ch);

Verein Regenbogen Schweiz (Verein-regenbogen.ch).

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